Corporate Blogging: Teil 2

am 07 Nov 2017 in Aktuelles von
Bisher unkommentiert »

Best Practices

Möchte auch dein Unternehmen einen Corporate Blog starten, weiß aber noch nicht
genau wie? Im Folgenden einige Best Practices:

  1. Definiere Ziele
  2. Bevor der eigene Corporate Blog startet, sollte genau überlegt werden, welche
    Ziele verfolgt werden. Denn ohne Ziel ist keine Bewertung möglich, ob der
    Blog letztendlich erfolgreich ist oder nicht.

  3. Erstelle einen Redaktionsplan
  4. Ein Blog lebt zum einen von seinen Lesern, zum anderen aber von den
    Inhalten. Deshalb sollte schon zu Beginn ein Redaktionsplan erstellt werden,
    sodass regelmäßig neue Beiträge erscheinen und der Leser sich auf eine
    gewisse Blogfrequenz einstellen kann.

  5. Verwende multimediale Inhalte
  6. Gibt es passende Grafiken oder prägnante Bilder sollten diese auf jeden Fall
    verwendet werden. Multimediale Inhalte können nicht nur schneller aufgefasst
    werden, sie ziehen auch die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich und können
    dazu animieren sich genauer mit dem Beitrag auseinanderzusetzen.

  7. Verlinke auf vorherige Beiträge
  8. Häufig bauen Blogbeiträge aufeinander auf oder haben einen gewissen Bezug
    zu einem älteren. Ist dies der Fall ist es durchaus sinnvoll den Beitrag am
    Ende zu verlinken. Dadurch werden dem Leser weitere Informationen
    geliefert, sodass er sich automatisch intensiver mit dem Unternehmen
    auseinandersetzt.

  9. Die richtigen Themen
  10. Hier kommen wieder die Ziele ins Spiel: Ausgehend von den Zielen sollten
    auch die Themen gewählt werden. Soll beispielsweise das Image verbessert
    werden, können Themen gewählt werden, die die Werte des Unternehmens
    attraktiv darstellen. Allgemein gilt aber: Liefere nur Beiträge, die für die
    Zielgruppe relevant sind und ihnen einen Mehrwert bieten.

  11. Tracking der wichtigsten Kennzahlen
  12. Daten wie monatliche Besucher, Seitenaufrufe, Verweildauer oder auch die
    Kommentaranzahl sind entscheidend für die Erfolgsmessung. Ebenfalls macht
    es Sinn ein monatliches Reporting zu erstellen, sodass auf einen Blick die
    Entwicklung des Blogs nachvollzogen werden kann.

  13. Positionierung als Experte
  14. Die Möglichkeit sich auf einen Themenbereich zu konzentrieren und sich dort
    als Experte zu positionieren darf nicht unterschätzt werden.

  15. Nutze die Interaktionsmöglichkeiten
  16. Die Kommentare auszuwerten oder auch Umfragen zu nutzen, kann helfen ein
    Meinungsbild der Kunden/User über das Unternehmen herauszuarbeiten.
    Ausgehend von dieser Grundlage kann dann die zukünftige Produktstrategie
    entsprechend angepasst werden.

  17. Abonnement Optionen
  18. Es ist auch wichtig dem Leser die Möglichkeit zu geben mittels eines
    Newsletters oder RSS-Feeds den Blog zu abonnieren. Durch informative und
    interessante Inhalte werden Abonnenten gewonnen, sodass sich langsam
    eine feste Stammleserschaft aufbauen kann.
    Mit diesen Hinweisen sollte es leichter fallen einen Corporate Blog erfolgreich zu
    starten. Dass es aber auch viel Zeit bedarf eine Leserschaft aufzubauen ist
    selbstverständlich. Dennoch sollte Ausdauer bewiesen werden, um so die
    Möglichkeiten eines Blogs voll ausschöpfen zu können.

Quellen:
http://www.imediaconnection.com/articles/ported-articles/red-dotarticles/2010/jul/best-practices-for-a-killer-corporate-blog/
https://www.business.com/articles/jack-danielson-corporate-blogging/
http://www.campaignercrm.com/en/community/blog/crm/post/10-best-practices-forcorporate-blogging/

Corporate Blogging: Teil 1

am 07 Nov 2017 in Aktuelles von
Bisher unkommentiert »

Corporate Blogs sind kein neues Phänomen und existieren bereits verhältnismäßig
lange im Web. Auf den klassischen Social-Media Kanälen wie Facebook, Twitter
oder Instagram ist mittlerweile nahezu jedes Unternehmen vertreten, doch an einen
eigenen Unternehmensblog trauen sich momentan nur die großen Unternehmen
heran. Zwar steckt eine Menge Arbeit hinter einem erfolgreichen Blog, das Potential
dahinter ist aber enorm und kann sich auch für kleine und mittelständische
Unternehmen lohnen.

Corporate Blogs sind Teil der Unternehmenskommunikation und können sowohl für
die interne als auch die externe Kommunikation eingesetzt werden. Geführt wird er
meist von mehreren Mitarbeitern, die durch Beiträge zu den verschiedensten
Themenbereichen ungefiltert Informationen über das Unternehmen liefern. Dies führt
zum einen zu einer höheren Transparenz nach außen, wodurch der Abstand zum
Kunden verkleinert wird. Zum anderen können sich auch Mitarbeiter über ihren
Themenbereich hinaus informieren, wodurch die Identifikation mit dem Unternehmen
gesteigert wird.

Ziele

Die Ziele die durch einen Corporate Blog verfolgt werden sind häufig recht ähnlich:
Steigerung der Bekanntheit des Unternehmens, Verbesserung des Images und der
Kundenkommunikation oder die Positionierung als Experte in einem Fachgebiet sind
nur ein Teil der Möglichkeiten die hinter einem Corporate Blog stecken.
Erfolgsmessung
Bei der Erfolgsevaluierung eines Blogs kann zunächst in eine qualitative und eine
quantitative Erfolgsmessung unterschieden werden.
Parameter für die quantitative Messung sind hier die üblichen Kennzahlen wie
Anzahl der Besucher, Seitenaufrufe, Kommentaranzahl oder die Verweildauer.
Als qualitatives Kriterium dient die Qualität der Interaktionen. Besonders die Tonalität
oder auch die inhaltliche Tiefe der Kommentare sind hier von hoher Relevanz.

Beispiele

Als Paradebeispiel im deutschsprachigen Raum gilt der Blog der Daimler AG. Dieser wurde als einer der ersten deutschsprachigen
Unternehmensblogs im Oktober 2007 gestartet und hat seitdem kontinuierlich an
Leserschaft hinzugewonnen. In dieser Zeit haben dort über 900 Autoren circa 1450
Blogbeiträge verfasst. Mit monatlich knapp 40.000 Unique Visitors und einer
Verweildauer von ungefähr 7:30 Minuten ist das hohe Interesse am Daimler-Blog klar
erkennbar. Auch die Sichtbarkeit der Daimler AG hat sich dank des Blogs steigern
können, denn ca. 40 Prozent des Traffics kommen allein über Suchmaschinen. Dass
der Daimler-Blog als Vorreiter gilt, zeigen auch Benchmarkuntersuchungen von
Forrester Research und Blog Rankings von der Financial Times oder der Invesp
Consulting. Dort wurde der Daimler-Blog jeweils unter den Top 30 gelistet – als
einziger deutschsprachiger Unternehmensblog.
Ein weiteres gutes Beispiel ist der Blog von Ritter Sport.
Seit Juni 2010 werden dort aktuelle Beiträge rund um das Thema
Schokolade geliefert. Speziell die Tatsache, dass die mittlerweile recht große
Community durch diverse Umfragen und Wettbewerben aktiv an der Markenbildung
teilhaben kann, zeigt, wie sehr hier der Interaktionsgedanke funktioniert. User
können Sortenvorschläge einreichen, welche danach durch die Community geliked
und kommentiert werden können. Der beliebteste Vorschlag hat insgesamt schon
über 180.000 Likes und rund 200 Kommentare – das Besondere daran: Die
beliebtesten Sortenvorschläge werden mit in den Entwicklungsprozess einbezogen
und teilweise sogar umgesetzt.

Fazit

Gerade die beiden Beispiele zeigen wie gut Blogs funktionieren können, und wie
durch diese der Kontakt zum Kunden gepflegt und vor allem gestärkt werden kann.
Doch welche Arbeit sich hinter einem Blog verbirgt und wie er am besten umgesetzt
wird, wird im zweiten Teil „Best Practices Corporate Blogging” beschrieben.
Weiter zu Teil 2 – „Best Practices Corporate Blogging”

Quellen:
https://www.lotsofways.de/das-erfolgsrezept-hinter-dem-daimler-blog-ein-interviewmit-uwe-knaus/
http://www.gefahrgutblog.de/2010/02/15/risk-of-ignoring–interview-mit-uwe-knaus/
http://www.ritter-sport.de/sortenkreation/#/sorten-galerie