Leitfaden zum Erstellen einer guten Umfrage

am 12 Okt 2017 in Aktuelles, ON-Guide von
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Im Laufe des Onlinemedien-Studiums ist es sehr wahrscheinlich, dass das Erstellen von Umfragen ab einem gewissen Zeitpunkt erforderlich wird. Dies hört sich zunächst einfach an und viele glauben, dass Umfragen auch schnell zu erstellen sind. Doch nicht alle Umfragen sind dann gut oder wirklich aussagekräftig. Da ich mich nun selbst gerade im Prozess der Umfrageerstellung befinde, dachte ich, dass es doch ganz hilfreich wäre, einen Leitfaden herauszuarbeiten.

Hier also ein kleiner Leitfaden zum Erstellen von einer guten Umfrage:

  1. Der erste Schritt bevor die Umfrage erstellt wird, ist sich darüber Gedanken zu machen, was man denn eigentlich mit der Umfrage erreichen will. Daher müssen die Ziele genau definiert werden und am besten schriftlich festgehalten werden. Es empfiehlt sich, eine Excel-Datei anzulegen, in welcher dann auch der Entwurf der Umfrage erstellt und bearbeitet werden kann. Nach den definierten Zielen richtet sich der Umfang der Umfrage. Es ist vielleicht gut zu erwähnen, dass Umfragen nicht allzu lang sein sollten, um den Aufwand für die Teilnehmer möglichst gering zu halten.

 

  1. Nachdem die Ziele definiert wurden, müssen auch die Daten bestimmt werden, welche bei Entscheidungen helfen sollen. Für eine Studenten-App sollen zum Beispiel Daten ermittelt werden, die wiedergeben, wann gewisse Apps von Studenten in bestimmten Situationen genutzt werden. Dies kann bei der Entscheidung helfen, ob die eigene Idee einer App sinnvoll für eine definierte Situation ist.

 

  1. Als nächstes müssen zu den zu ermittelnden Daten Fragetypen definiert werden. So muss also festgestellt werden, wann Ja-/Nein-Fragen, Multiple-Choice oder geschlossene Fragen zum Einsatz kommen. Suggestivfragen sollten auf jeden Fall nicht verwendet werden, da Voreingenommenheit die Ergebnisse der Umfrage beeinflusst, wodurch sie nicht mehr objektiv ist.

 

  1. Das Ausformulieren von Fragen muss ebenfalls gut durchdacht sein. Es sollten klare, einfache Sätze und eine verständliche Sprache gewählt werden, sodass die Ergebnisse aussagekräftig und passend zu den Zielen der Umfrage sind. Die Sprache sollte also auch zu der Sprache der Zielgruppe passen. Genauso sollte eine Frage auch immer nur nach einem Sachverhalt fragen und nicht mehrere Themen beinhalten. Abwechslung beim Formulieren von Fragen ist ebenfalls von Bedeutung sowie ein unparteiischer Gesprächston.

 

  1. Nachdem nun die Fragen ausformuliert sind müssen passende Antwortmöglichkeiten und deren Darstellung gewählt werden. Die Darstellung ergibt sich meistens schon aus dem Fragetyp heraus. Doch die Antworten sollten klar und verständlich sein, sodass Teilnehmer die Fragen mit ihrem Wissen beantworten können anstatt Raten zu müssen. Genauso empfiehlt es sich, größere Themengebiete aufzugliedern, sodass mehrere Antwortmöglichkeiten gegeben sind. Beim Auswerten können diese dann wieder unter einem Oberbegriff zusammengefasst („geclustert“) werden. Skalen sind oft ein gutes Mittel um Sachverhalte bewerten zu lassen. Ein verschiebbarer Regler wird oft auch positiv von den Teilnehmern einer Umfrage aufgenommen sowie auch Freitextantworten.

 

  1. Nachdem die Umfrage erstellt ist, sollte ein Testdurchlauf durchgeführt werden, um Verbesserungen zu bestimmen. Die Umfrage kann hierfür an Kollegen oder Freunde gesendet werden. Näherliegend ist allerdings ein Gespräch mit dem zuständigen Dozenten oder Betreuer. Hier erhält man wichtige Tipps, damit die Umfrage auch wirklich die Daten liefert, welche benötigt werden. Oft muss ein Entwurf mehrmals überarbeitet werden, damit die Endumfrage passend ist.

 

  1. Nun kann die Umfrage auf die Zielgruppe losgelassen werden. Sobald ausreichend Daten gesammelt wurden, können diese ausgewertet werden. So kann auch die Rücklaufquote ermittelt werden, also wie viele der gesendeten Umfragen bearbeitet zurückkommen. Zunächst sollte dann ein Überblick der Daten verschafft werden. Danach ist das Filtern der Ergebnisse möglich. Freitextantworten sind ein bisschen kompliziert in ihrer Auswertung, allerdings können dadurch neue Ideen gesammelt werden und man erhält genauere Einblicke, warum Antworten entsprechend beantwortet wurden.

 

  1. Als Abschluss sollten die Ergebnisse dargestellt werden. Hierzu eignen sich Infografiken, um auch komplexere Sachverhalte verständlich darzustellen. Zudem ermöglicht die Verwendung von Grafiken eine ansprechende Visualisierung. Außerdem ergänzen sich oft Text und Infografiken, da der Text eine beschreibende Funktion hat, während die Grafik die Informationen darstellt. Wichtig ist bei der Präsentation der Daten, dass die Abbildung nicht überfüllt ist und passende Farben zum Thema enthält. Betrachter sollten nicht überfordert werden und sich schnell zurechtfinden. Mit visuellen Hierarchien lassen sich Grafiken zudem gut strukturieren.

Mit diesem Leitfaden fällt das Erstellen einer Umfrage hoffentlich ein wenig leichter. Man sollte sich auf jeden Fall nicht entmutigen lassen, wenn die Umfrage nicht auf Anhieb perfekt ist. Schließlich erfordert die Erstellung Übung und Geduld.

 

Quellen:

https://help.surveymonkey.com/articles/de/kb/Available-question-types-and-formatting-options

https://help.surveymonkey.com/articles/de/kb/5-Tips-for-Writing-a-Great-Survey

https://www.surveymonkey.de/mp/writing-survey-questions/

http://easy-feedback.de/funktionen/fragetypen

Umfrageergebnisse mit Infografiken visualisieren und verbreiten

Wie arbeitet man im Team am besten zusammen

am 11 Okt 2017 in ON-Guide von
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Als Onlinemedien-Studenten arbeiten wir oft im Team zusammen. Wir haben viele Projekte, die wir in der Gruppe managen müssen, oder haben als Aufgabe die Erstellung eines Dokumentarfilms oder eines Screencasts.

Jeder von uns weiß, wie schwer die Arbeit im Team sein kann. Es können Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten auftreten, dabei möchte eigentlich jeder nur eine gute Note oder ein gutes Ergebnis abliefern.

Wann ist die Arbeit im Team also erfolgreich?

Google hat dies mehr als zwei Jahre lang durch Befragungen seiner Mitarbeiter in dem Projekt „Aristotle“ erforscht. Die Haupterkenntnis ist nüchtern und logisch. Wir denken, dass es von Wichtigkeit ist mit welchen Personen wir ein Team bilden, damit wir Erfolg haben. Doch das Ergebnis von „Aristotle“ zeigt, dass alleine der Umgang unter den Teammitgliedern ausschlaggebend ist.

Das Wohlfühlen im Team ermöglicht einen regen Ideenfluss, da Vorschläge eher auf Akzeptanz stoßen, anstatt direkt abgeschmettert zu werden. Durch Respekt untereinander steigt erst die Bereitschaft Ideen zu teilen oder eigene Erfahrungen einzubringen. Dadurch steigt wiederum die Produktivität und Innovation, wenn Kritik produktiv und nicht etwa abweisend ausgeübt wird.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Zunahme von der Zufriedenheit der Teammitglieder, dadurch entwickelt sich ein Teamgeist mit Zusammenhalt.

Was für Rahmenbedingungen müssen nun also gegeben sein, damit der Umgang untereinander zu einer positiven Teamarbeit führt?

Hierbei können die folgenden 10 Aspekte hilfreich sein:

1. Ein gemeinsames Ziel:

Zum einen sollte das Team ein gemeinsames Ziel verfolgen, welches nicht abstrakt oder zu hochgesteckt ist. Je realitätsnaher es ist, desto höher ist die Identifikation der Teammitglieder damit. Das Ziel sollte also „machbar“ und identisch sein. Dadurch erfährt das Team eine Zugehörigkeit untereinander. Es wird deutlich, dass die Zielerreichung möglich ist, was zur Folge hat, dass die Arbeitsmotivation steigt.

2. Gerechte Rollenverteilung:

Andererseits ist eine gute Projektplanung sehr wichtig. Aufgaben sollten fair und transparent verteilt werden, sodass jedes Teammitglied nachvollziehen kann, was man selbst gerade machen muss oder noch zu erledigen hat. Zudem erlangt jeder eine Einsicht, was die anderen Mitglieder bearbeiten oder erledigen müssen. Das Team sollte eine koordinierte Vorgehensweise aufweisen, damit die Handlungen aller Mitglieder ineinandergreifen. Pünktlichkeit und Einhaltung von Regeln sollten daher auch selbstverständlich sein.

3. Lückenlose Kommunikation:

Ebenso ist die Kommunikation ausschlaggebend. Das Abhalten von Meetings ist ein wichtiger Bestandteil vom Arbeiten im Team. Dies sollte regelmäßig vorgenommen werden. Die Kommunikation im Team sollte lückenlos sein, damit jeder über genügend Informationen für die Bearbeitung seiner Aufgaben verfügt. Der Austausch sollte oft geschehen und auch das Festhalten vom derzeitigen Stand ist für den Erfolg von Bedeutung. Entscheidungen werden gemeinsam im Team getroffen und nur unter Absprache abgeändert. Alleingänge und „Eigenbrötler“ haben in einem Team nichts zu suchen.

4. Arbeitsmoral im Team:

Ein weiterer Aspekt ist die Arbeitsmoral im Team. Jedes Mitglied sollte sich für den Gesamterfolg verantwortlich fühlen und nicht die Verantwortung von sich schieben. Ein typischer Satz wie „Das ist nicht mein Verantwortungsbereich.“ ist hier fehl am Platz. Bei einem Meeting sollten sich Teammitglieder aufmerksam beteiligen und jeder jeden unterstützen, falls Probleme auftreten sollten. Die Grenzen von den Individuen verwischen in einem guten Team und die Loyalität im Team steigt.

5. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre:

Wie schon anfangs erwähnt, ist das Wohlfühlen im Team sehr wichtig. Der Umgang untereinander sollte also respektvoll sein und in einer relaxten Arbeitsatmosphäre stattfinden. Jedes Teammitglied sollte sich geschätzt und akzeptiert fühlen. Hier ist es besonders hilfreich, wenn kein Druck ausgeübt wird und sich der Wettbewerbssinn in Grenzen hält. Dennoch sollte mit voller Kraft am gemeinsamen Projekt gearbeitet werden.

6. Hierarchie rotieren lassen:

In jeder Gruppenarbeit entsteht eine Hierarchie. Dies kann bewusst oder unbewusst geschehen. So gibt es Teammitglieder, die das sogenannte Ruder an sich reißen und eine Führungsposition einnehmen. Dies muss nicht unbedingt schlecht sein, da eine Person dafür zuständig sein muss, den Überblick zu behalten. Dennoch empfiehlt es sich diese Zuständigkeit im Team rotieren zu lassen. So wird vermieden, dass nur eine Person über Entscheidungen bestimmt und sich Teammitglieder ausklinken, da sie das Gefühl haben keinen Einfluss auf das Projekt nehmen zu können. Durch das Rotieren werden aus Teammitgliedern keine „Eigenbrötler“ und das gemeinsame Ziel gerät nicht in den Hintergrund.

7. Konstruktive Kritik:

Dies wurde ebenfalls ganz am Anfang erwähnt. Unstimmigkeiten im Team sind keine Seltenheit und müssen geklärt werden. Das Übersehen oder Ignorieren kann schnell für ein betroffenes Teammitglied im gedanklichen Ausstieg enden. Die Identifizierung mit dem Team nimmt ab und es kommt zu einer Abspaltung.

Daher ist es empfehlenswert Unstimmigkeiten im Team zu besprechen, damit diese schneller analysiert und behoben werden können. Doch anfallende Kritik kann schnell verletzend sein. Daher sollte diese sachlich und gerecht ausgeübt werden. Schließlich müssen Unstimmigkeiten im besten Sinne des Teams gelöst werden.

8. Über den Tellerrand blicken:

Diesen Aspekt habe ich ebenfalls bereits kurz genannt. Unterschiedliche Meinungen, Ideen und Vorschläge machen die Arbeit im Team erst interessant. Deswegen sind Offenheit, Bereitschaft und Akzeptanz gefragt, damit unterschiedliche Perspektiven zugelassen werden. Der „Blick über den Tellerrand“ stärkt das Team und neue kreative Wege können eingeschlagen werden.

9. Feedback geben:

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil von guter Zusammenarbeit im Team. Konstruktive Rückmeldungen in regelmäßigen Abständen helfen dabei auf dem richtigen Weg zu bleiben. Probleme können zudem vermieden werden und Teammitglieder verbessern sich. Feedbacks können negativ oder positiv ausfallen, aber auf jeden Fall sollten sie immer konstruktiv sein.

10. Über Erfolge freuen:

Wenn Ziele oder Meilensteine erreicht sind, darf auch einmal gefeiert werden. Dies fördert die Motivation und Zufriedenheit im Team. Außerdem steigert dies das Teamgefühl und die Loyalität untereinander. Durch das Anerkennen von Erfolgen hat das Team auch für die weiteren Phasen einen Ansporn das Beste zu geben.

Diese Aspekte können bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team behilflich sein und bieten einen kleinen Überblick, wie Gruppenarbeit Spaß machen kann ohne stressig zu sein.

Mein erstes Jahr an der DHBW Mosbach

am 21 Sep 2017 in ON-Life von
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Die 1. Theoriephase:

Der erste Tag des Studiums war sehr aufregend. Bereits die Suche nach dem richtigen Kursgebäude war für manchen die erste Herausforderung, welche gemeistert werden musste. Die DHBW Gebäude sind über ganz Mosbach verteilt und wir, die Onlinemedien-Studenten, sind im Kursgebäude D im Oberen Mühlenweg 2 – 6.

Zum Glück hatte ich mich ein paar Tage vorher schon informiert und stattete dem Gebäude einen kleinen Besuch ab. So lernte ich auch schon vorab Herrn Mester und unseren Kursraum kennen, daher fing der erste Tag für mich relativ entspannt an. Natürlich ist man immer ein bisschen nervös, wenn man irgendwo komplett neu hinkommt, ohne Kenntnisse über die anderen Leute, mit denen man einen Großteil der nächsten drei Jahre verbringt.

Nachdem sich alle Erstsemester im Raum gesammelt hatten, lernten wir uns erst einmal kennen. Diverse Vorstellungsrunden über Hobbies und den bisherigen Lebensweg wurden durchgeführt und viele knüpften sofort Kontakt mit dem Sitznachbarn. Dies war auch bei mir der Fall. Ich verstand mich sofort mit meiner Sitznachbarin und wir sitzen immer noch nebeneinander.

Bei der Willkommens-Veranstaltung in der Alten Mälzerei in Mosbach wurden wir als Erstsemester begrüßt und erfuhren einiges über die DHBW Mosbach. Dies fand ich interessant, vor allem war es erstaunlich zu erfahren, wie viele Studenten jährlich in Mosbach ein Studium aufnehmen.

Am Ende des ersten Tages wurden wir außerdem von unserem Vorgängerkurs mit einem Streich willkommen geheißen, sodass wir sofort Kontakt und Ansprechpartner hatten, falls Fragen aufgekommen wären.

Nachdem der erste Tag geschafft war, verstand man sich im Laufe der Wochen immer besser im Kurs. Neue Freundschaften wurden geschlossen und wir hatten viele Vorlesungen zu neuen Themen. Wir lernten Aspekte von Usability und Webdesign kennen und hatten auch technische Lernveranstaltungen wie Java. Ich konnte mich damals mit Java nicht wirklich anfreunden, bemühte mich aber, wie viele andere aus meinem Kurs, das Thema zu verstehen und die Programmiersprache anwenden zu können.

Zum Ende der ersten Theoriephase näherten sich die Prüfungen. Die mündliche Java-Prüfung schreckte mich am meisten ab. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es völlig anders war, als ich erwartet hatte. Der Prüfer war sehr nett und es war ein entspanntes Gespräch über ein selbst programmiertes Spiel.

Die schriftlichen Klausuren erinnerten mich an meine Schulzeit und waren machbar, obwohl die Menge des Lernstoffes viel größer war. Sobald alle Prüfungen vorbei waren, hatte der Kurs noch einen schönen Abschiedsabend, da man sich die nächsten 3 Monate nicht mehr sehen würde.

 

Die 2. Theoriephase:

Beim Wiedersehen nach der Praxisphase haben sich alle gefreut. Es war für mich wieder ungewohnt wieder an DHBW zu sein, da man sich erst noch an den Wechsel von Theorie und Praxis anfreunden musste. Mittlerweile muss ich sagen, fällt es einem leichter und stellt nicht mehr so eine „große“ Veränderung dar.

Das Einleben in den Studentenalltag dauerte seine Zeit, doch diese wurde einem anfangs durch eine entspannte Strukturierung der Vorlesungen gegeben.

Es wurden Themen wie Onlinerecht und Statistik behandelt und obwohl es sich zuerst trocken anhörte, waren diese Vorlesungen spannend und interessant.

Natürlich kamen auch wieder technische Bereiche wie JavaScript und Linux hinzu. Diese waren aber im Vergleich zu Java viel einfacher zu verstehen und auch näher an der Anwendung in der Praxis.

Mein bisheriges Highlight war die Fotografie-Übung. Es war toll die Grundlagen der Benutzung einer Kamera zu lernen und auch Einblick in Fototechniken zu bekommen. Wir waren in Mosbach unterwegs, um Fotos zu schießen und durften diese anschließend vorstellen.

Schließlich musste jeder selbst noch bestimmte Motive fotografieren, was dann vom Dozenten bewertet wurde.

Ein weiterer wichtiger Themenbereich war Projektmanagement. Hier bekamen wir jeweils als Gruppen Themen zugewiesen, zu welchen Endergebnisse produziert werden mussten. So gestaltete eine Gruppe zum Beispiel eine Corporate Identity für ein Restaurant in Mosbach. Meine Gruppe hielt am Ende der Projektzeit ein Tutorium ab und wir erklärten unseren Kommilitonen unser Thema.

Gegen Ende der zweiten Theoriephase nahm der Stress zu. Es standen Klausuren für Statistik und Onlinerecht an sowie Testate wie zum Beispiel für Linux. Zudem hab es wieder eine mündliche Prüfung zu JavaScript, wo man dem Prüfer nochmal einen eigenen Code vorstellen musste.

Zudem mussten wir in Gruppen aufgeteilt, innerhalb von ein paar Tagen, einen Screencast erstellen. Dies beinhaltete eine Aufnahme der Benutzung eines Programms, die Bearbeitung der Aufnahme und auch die Erstellung einer dazu passenden Vertonung.

Glücklicherweise hat hier alles gut geklappt und ich war erleichtert als alle Prüfungsleistungen abgelegt waren.

 

Die 3. Theoriephase:

Mittlerweile sind wir in der dritten Theoriephase und es geht richtig rund. Wir haben wieder ein Projekt mit Projektmanagement und haben nebenbei die Aufgabe einen Dokumentarfilm für die Veranstaltung „StadtLandFluss“ zu drehen. Zudem beschäftigen wir uns nun mit PHP und Frameworks. Weitere spannende Themen stehen schon in den Startlöchern, doch das erste Jahr wäre hiermit geschafft.

 

Fazit:

Im Großen und Ganzen ging mein erstes Jahr an der DHBW Mosbach richtig schnell vorbei. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und habe einen Einblick in interessante Themen bekommen. Ich finde man wächst als Kurs zusammen und auch die Dozenten sind meistens locker drauf. Die Arbeitsmenge ist manchmal ein bisschen viel, doch bisher war alles machbar. Besonders in Teamarbeit ist vieles zu bewältigen. Außerdem habe ich gelernt, dass man sich von neuen Themen nicht abschrecken lassen soll und oft viel mehr meistern kann, als man denkt.