Mosbach – Eine Liebeserklärung an die Natur

am 19 Mrz 2018 in Aktuelles von
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Vor rund 240 Millionen Jahren streiften Dinosaurier durch die idyllischen Wälder des Odenwaldes. Dies beweisen beeindruckende Fossil-Funde in der Gegend rund um Mosbach. Lange Zeit galt unter Paläontologen, der Geo Naturpark als absoluter Geheimtipp für Ausgrabungsstätten. So wurde eine ausgestorbene Großkatze kurzerhand „Mosbacher Löwe“ getauft. Schon damals konnte sich der Odenwald als ein Zentrum der Artenvielfalt schmücken.

Das warmtrockene Klima bietet optimale Lebensbedingungen für die teilweise sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten. Die UNESCO hat sich zur Aufgabe gemacht, dieses einzigartige Weltnaturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren. In der reichen Natur leben 20 verschiedene Heuschrecken Arten. Nicht nur für Naturfreunde sind die Wanderwege rund um Mosbach ein absolutes Paradies. Regelmäßig bezwingen auch Mountainbike-Profis die herausfordernden Downhill-Strecken.

Im Folgenden habe ich euch die besten Naturattraktionen in und rund um Mosbach zusammengestellt:

Margareten-Schlucht

Nur zehn Minuten mit der Bahn von Mosbach entfernt, befindet sich in Neckargerach ein Naturspektakel der besonderen Art. Auf insgesamt acht Wasserfallstufen prescht der Flursbach 110m in die Tiefe herab. Nebenbei bietet der Weg eine herrliche Aussicht auf das Neckartal. Für Abenteuerlustige bietet dieser Wanderweg genau die richtigen Bedingungen, einen erinnerungsreichen Nachmittag zu erleben. Ein kleiner Tipp meinerseits: Feste Schuhe mit guter Sohle sind ein Muss.

Elz-Park

Nur wenige Schritte von der historischen Altstadt entfernt, befindet sich die grüne Lunge Mosbachs. Auf drei in ihrem Erscheinungsbild völlig unterschiedliche Bereiche gibt es für jeden Geschmack etwas. Gerade im Sommer versprühen die vielseitigen Gärten einen ganz besonderen Charme und verwöhnen die Besucher mit einem Hauch von Rosenduft in der Luft. Bei dem Wasserspielplatz werden Kindheitsträume wahr und auch für das Wohl der Eltern wird in dem nebenan liegenden Kaffee bestens gesorgt.

Das Darknet

am 10 Okt 2017 in Aktuelles von
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Regelmäßig sorgt ein bestimmter Bereich des Internets für Schlagzeilen in den Medien. So hat im Jahre 2016 der Amokschütze aus München, David S., seine Tatwaffe über das Darknet bezogen.

Für Kriminelle ist das Darknet ein sicherer und lukrativer Ort geworden, um ihre Waren und Dienstleistungen flächendeckender anzubieten. Trotz des schlechten Rufs ist es aber auch ein Ort, an dem sich politisch Verfolgte aus Diktaturen anonym austauschen können.

Was ist mit Darknet gemeint?

Anders als die gängige Meinung gibt es nicht „das eine Darknet“. Es sind viele verschiedene Netzwerke bzw. Darknets online. Der Einfachheit halber ist in diesem Artikel weiter von Darknet die Rede. Das Darknet ist ein kleiner Teil des Deep Web, in dem die Verbindungsdaten von Nutzern verschleiert und Informationen verschlüsselt verschickt werden. Ursprünglich wurde das Darknet für Menschenrechtsaktivisten oder Whistleblower, welche Verfolgung fürchten, entwickelt. Dadurch haben die Personen die Möglichkeit, anonym ihre Meinung Kund zu tun. So wurden zum Beispiel die Proteste des arabischen Frühlings im Darknet organisiert. Betreiber solcher Netzwerke erhalten dadurch zahlreiche Vorteile, denn es ist extrem schwierig bis unmöglich, dort Inhalte endgültig löschen zu lassen oder den Betreiber nachverfolgen zu können.

Wer benutzt das Darknet?

Sei es die Aufdeckung des NSA-Skandals in den USA oder die Sperrung von sozialen Netzwerken in der Türkei – Für immer mehr Menschen stellt sich die Frage, ob ihre Privatsphäre gefährdet ist. Grundsätzlich nutzt jeder das Darknet, der seine Privatsphäre schützen und im Internet anonym bleiben will. Das Darknet ist auch ein beliebtes Kommunikationswerkzeug für Menschen in Krisengebieten oder Ländern, wo die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt ist. Sowohl Journalisten, als auch Whistleblower nutzen die Vorteile von absoluter Anonymität. Trotz des schlechten Rufes des Darknets, ist dieser Teil des Webs nicht illegal. Gleichzeitig bedienen sich Kriminelle dieses Netzwerks, um ihre illegalen Waren und Dienstleistungen flächendeckender und sicherer anzubieten. Sei es bei dem Verkauf von Waffen, Drogen oder Kinderpornographie; die Kriminellen sind für Behörden häufig schwer aufzuspüren. Auf großen Darknet-Markplätzen werden viele gesetzeswidrige Geschäfte abgewickelt. Im Jahr 2013 wurde der bekannteste Markplatz „Silk Road“ geschlossen.

Wie komme ich ins Darknet?

Natürlich kann man nicht einfach Darknet bei Google eingeben und sich mit dem Netzwerk verbinden. Herkömmliche Suchmaschinen können die Webadressen nicht einsehen bzw. öffnen. Doch trotzdem ist es denkbar einfach Zugang zu dem Darknet zu bekommen. Es benötigt lediglich einen bestimmten Webbrowser, den sich jeder kostenlos im Internet herunterladen kann und das auch noch völlig legal. Nachdem der sogenannte „Tor-Browser“ installiert wurde, benötigt der Nutzer noch die Adressen der versteckten Seiten. Die Adressen der Websites sind in Link-Listen wie z.B. der “Hidden Wiki” zu finden oder werden in persönlichen Chats ausgetauscht. Auch viele ganz normale Webseiten haben Tor-Adressen. So ist Facebook zum Beispiel unter der Adresse „https://facebookcorewwwi.onion/„ zu erreichen.

Wie funktioniert das Darknet?

Das Darknet ist ein Bereich im Internet, der in keiner gängigen Suchmaschine verzeichnet ist.

Wenn ein Nutzer auf seinem Computer das Tor-Browser-Paket installiert und gestartet hat, stellt die Software automatisch eine verschlüsselte Verbindung her. Alle, mit dem Tor-Netzwerk verbundenen PCs, arbeiten mit derselben Verschlüsselung. Dort gibt es mehr als 7.000 Server, welche Anfragen nach dem Zufallsprinzip weiterleiten. Das heißt, dass die Abfrage von Daten nicht direkt abläuft, sondern über mehre PC-Schnittstellen. Die Daten werden dabei so oft hin -und hergeschickt, bis letztendlich der Ursprung unbekannt ist. Dadurch lässt sich nicht mehr feststellen, welcher PC die Inhalte abruft. Dies hat zur Folge, dass der Zugriff auf Seiten des Darknets etwas länger dauert, als im klassischen Internet.

Fazit

Von Drogenhandel bis hin zu Raubkopien, das Darknet ist der Marktplatz für kriminelles Handeln. Anonym surfen und unbeschwert seine Meinung äußern zu dürfen, sind Gründe, warum man sich in die Tiefen des Darknets begibt. Doch viele weitere Möglichkeiten die dort geboten werden sind gefährlich und illegal. Deshalb sollte man in der Materie stets vorsichtig sein.

 

Quellen:

http://www.chip.de/artikel/Darknet-So-funktioniert-der-Zugang-ins-Deep-Web_63227067.html

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/was-versteht-man-unter-darknet-wichtige-fragen100.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Sicherheit-Darknet-8548659.html

http://www.t-online.de/digital/internet/id_78500862/darknet-was-genau-ist-eigentlich-das-untergrund-internet-.html