German UPA Summer School 2017 – Ein Erfahrungsbericht

am 17 Okt 2017 in Aktuelles, ON-Life von
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Die Summer School ist ein zweitägiger Intensiv-Workshop, der von der German UPA für interessierte Studenten veranstaltet wird. Die Teilnahme ist 16 ausgewählten Studentinnen und Studenten, die sich mit ihrem Lebenslauf und einem Motivationsschreiben beworben haben, vorbehalten.

Ziel der German UPA Summer School 2017

Ziel des Workshops ist es den Teilnehmern den Prozess des User Centered Designs (UCD) anhand einer spezifischen Aufgabenstellung näher zu bringen. Des Weiteren wird der Austausch und die Vernetzung zwischen Interessierten und Experten gefördert, berufliche Perspektiven im Bereich Usability und User Experience aufgezeigt und mit Tipps zum Berufseinstieg unterstützt.

Inhalte des Workshops

In den beiden Workshop-Tagen bestand die Aufgabe der Teilnehmer darin, ein Konzept für ein Portal zu entwickeln, das Studenten, die sich für das Berufsfeld UX interessieren, den Berufseinstieg erleichtert und die Möglichkeit für Fragen und Austausch bietet.

Die Konzeption fand in Dreier- bis Vierergruppe und unter Einhaltung des User-Centered-Design-Prozesses statt.

Zur Bewältigung der Aufgabenstellung wurde der UCD in Teilaufgaben gegliedert. Zu jeder Teilaufgabe wurde die Methodik von einem der Referenten erläutert. Während der Bearbeitung der jeweiligen Aufgaben fungierten die Referenten als Beobachter und gaben im Anschluss Feedback an die Gruppe.

Die Teilaufgaben gliederten sich wie folgt:

Gliederung zur German UPA Summer School 2017

Agenda der beiden Tage in der German UPA Summer School 2017

Erster Tag

Am ersten Tag durften wir Interviews mit den Teilnehmern anderer Gruppen führen, um herauszufinden, welche Interessen unsere Zielgruppe verfolgt. So kann im weiteren Verlauf sehr nutzerorientiert gearbeitet werden.

Im Anschluss daran versetzte sich je ein Gruppenmitglied, anhand des Interview-Protokolls, in die Position des Interviewten und gab dessen Aussagen wieder, während die anderen Gruppenteilnehmer die wichtigsten Aussagen stichwortartig auf Klebezetteln notierten. Die Klebezettel wurden im Anschluss an einem Board nach den jeweiligen Nutzerzielen sortiert. So konnten wir herausfinden welche Ziele besonders häufig genannt wurden und damit eine entsprechend hohe Relevanz aufwiesen.

Teamarbeit bei der German UPA Summer School 2017

Teamarbeit bei der German UPA Summer School 2017

Aus den jeweiligen Zielen entwickelten wir exemplarisch eine Persona (= repräsentativen Nutzer) und schrieben ein dazugehöriges Nutzungsszenario.

Zweiter Tag

Am darauffolgenden Tag erstellten wir anhand unseres Nutzungsszenarios einen Papier-Prototypen von einem Portal, welches das Ziel unserer Persona erfüllen sollte.

Erstellter Ablauf durch das Protal

Erstellter Ablauf durch das Protal

Ein Papier-Prototyp empfiehlt sich besonders zu einem frühen Entwicklungszeitpunkt, da hier bereits erste Usability-Probleme entlarvt werden können und das in einem äußerst kostengünstigen Rahmen.

Diesen Papier-Prototypen haben wir anschließend mithilfe der Teilnehmer anderer Gruppen evaluiert. Dazu erhielten die Teilnehmer genaue Aufgabenstellungen welche sie in diesem (Papier-)Portal erfüllen sollten. Das Vorgehen der Teilnehmer wurde dokumentiert, so konnten bereits erste Usability-Probleme aufgedeckt werden.

Ergebnisse

Unsere letzte Aufgabe bestand darin, die gewonnen Ergebnisse aufzubereiten und daraus Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung zu ziehen. Zum Schluss präsentierten wir den anderen Gruppen, wie auch diese uns, unser Gesamtergebnis der zwei Workshop-Tage.

Somit verbrachten alle Teilnehmer zwei spannende Tage im Kloster Bronnbach und konnten anhand einer praktischen Aufgabe die grundlegenden Methodiken des User-Centered-Design-Prozesses erlernen.

Abgerundet wurde der Workshop durch einen Abend zum Thema „Beruf“ und „Bewerbung“ und gemeinsamen Abenden im Freien. Am Berufsabend hatten die Studierenden die Möglichkeit Einblicke in die Berufe der Referenten zu erhalten, sowie Fragen rund um Beruf, Berufseinstieg und Bewerbung zu stellen.

Mein persönliches Fazit

Für alle Interessierten, die sich ihre berufliche Zukunft im Bereich Usability/User Experience vorstellen können oder sogar wünschen, ist die Summer School ein sehr guter Einstieg. Während der Workshop-Tage werden die wesentlichen Grundlagen des UCD-Prozesses praxisnah vermittelt. Die Tage können außerdem zum Interessens- und Wissensaustausch sowie zum Knüpfen beruflicher Kontakte im UX-Bereich genutzt werden.

Durch das hohe Engagement der Referenten und deren Freude an der Wissensvermittlung, gestalteten sich die beiden Tage als äußerst spannend und abwechslungsreich.

Ich persönlich habe dort zwei aufregende Tage mit tollen Menschen verbracht, welche dieselbe Leidenschaft teilen und kann für alle Gleichgesinnten eine klare Empfehlung für die German UPA Summer School aussprechen.

Ihr werdet dort zwei spannende, abwechslungsreiche und spaßige Tage erleben!

Hier geht’s zur Bewerbung: http://germanupa.de/events/summer-school/

Workshopteilnehmer der German UPA Summer School 2017

Workshopteilnehmer der German UPA Summer School 2017

Weitere Links für Interessierte:

Grafik Branchenreport 2016

Germaupa Paper Branchenreport 2016

Germaupa Fachschrift „Berufsfeld“

Bildquellen:

User Experience

Das Studium neigt sich dem Ende – doch was kommt dann?

am 29 Sep 2017 in Aktuelles, ON-Life von
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Viele von euch Fragen sich bereits während des Studiums, was ihr Dualer Partner in Zukunft mit ihnen vor hat. Der eine oder andere plant vielleicht auch schon, gar nicht bei seinem Ausbildungsunternehmen zu bleiben. Und dann gibt es noch die unter euch, die gerne bei ihrem Partnerunternehmen bleiben würden – wie das bei Partnern eben so ist.

Doch was ist, wenn das Ausbildungsunternehmen euch gar nicht übernehmen will?

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die meisten dualen Studenten werden von ihrem ausbildenden Unternehmen in ein festes Angestelltenverhältnis übernommen. Das ist einer der großen Vorteile für jeden dual Studierenden und dieser Vorteil kann sich sehen lassen. Die drei Studienjahre absolviert ihr nicht nur an der Hochschule, sondern, dann, wenn die anderen Studierenden Semesterferien haben, arbeitet ihr ganz normal in eurem Betrieb. Ihr sammelt Praxiserfahrung. Das ist das, worauf es heute in der Arbeitswelt ankommt.

Ihr habt das Schmalz, euren Beruf gleich auszuüben.

Duale Studenten muss man nicht einarbeiten, wenn man sie nach dem Studium übernimmt und das wissen die Unternehmen, die euch ausbilden, allemal. Das bezahlen die meisten Unternehmen nach dem Studium auch richtig gut. Und vielleicht werdet ihr dann so richtig glücklich in eurer Firma, bis an euer Lebensende, vielleicht hier und da mal die Abteilung oder den Posten gewechselt, aber immer bei eurem guten alten Betrieb. So war das immer schon. Früher. Früher hat man das so gemacht.

Heute sieht die Welt ganz anders aus. Alles ist schnelllebiger geworden, jetzt wo das 56k Modem nur noch als Briefbeschwerer dient. Auch die Jobs, die man früher noch jahrelang gemacht hat.

Was passiert, wenn ihr bei eurem Unternehmen nicht glücklich werdet? Was passiert, wenn man euch loswerden will? Was tun, wenn nicht alles so perfekt läuft?

Eines steht fest. Wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf. Und da sind noch gefühlte dutzende mehr. Es gibt Unternehmen wie Sand am Meer, die Leute wie euch suchen. Aus Sicht heutiger Arbeitnehmer kann man nur zu einem raten: Traut euch etwas zu. Geht nach dem Studium erhobenen Hauptes in die Welt hinaus und arbeitet euch hoch. Dazu müsst ihr nicht das nächstbeste schlechtbezahlte Angebot der kleinen Klitsche vor der Haustüre annehmen. Auch wenn man euch nicht übernehmen will, ist das kein Beinbruch. Vielleicht wisst ihr ja schon während des Studiums, dass euch euer Partnerunternehmen gar nicht übernehmen kann. Traut euch. Bewerbt euch. Schon während der Studienzeit. Die drei Jahre sind schneller vorbei, als man denkt und ehe man sich versieht, steht man ohne Job da. Das wäre dann zwar auch kein Weltuntergang, aber einen guten Start ins Leben nach Schule und Studium stellen sich die meisten wohl anders vor.

Also was tun?

Ganz einfach. Bewerben. Bewerben. Bewerben.

Und das meine ich – in einer Zeit, in der auf Papier gedruckte Bewerbungen höchstens als Schreibtischunterlage genutzt werden – tatsächlich genau so.

Die meisten Firmen, egal ob groß oder klein, akzeptieren eure Bewerbung digital. Den kleineren könnt ihr sie per Mail im Anhang schicken, bei den großen Unternehmen gibt es meist Bewerberportale, auf denen man sein eigenes Profil pflegt. Hier ein Bewerbungsgespräch, da ein Telefoninterview mit dem Recruiter. Aller Anfang ist schwer und zunächst wirklich seltsam, aber das legt sich wieder. Und spätestens wenn ihr den ersten Recruiter von euch begeistern konntet, freut ihr euch schon auf das Gespräch mit dem nächsten.

Da macht ihr euch zuvor genaue Notizen, was ihr erzählen wollt und dann kann es schon losgehen. Nützlich sind dabei immer persönliche Eigenschaften, wie Stärken oder Schwächen. Außerdem dürft auch ihr Fragen stellen! Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten? Lasst euch nichts aus der Nase ziehen, aber redet dem Gegenüber auch nicht den Kopf voll. Führt ein Gespräch, interagiert!

Wenn die ersten Hürden genommen sind und es konkret wird, kann man dann auch gerne mal nach den Leistungen des potenziellen Arbeitgebers fragen. Sportstätten? Kostenlose Getränke? Viele bieten auch Obst und andere Snacks kostenlos an, genau so wie einen Pausenraum.

Naja, und wenn jetzt noch das Gehalt stimmt, dann passt doch eigentlich alles!

Und das ist für viele von euch schon der entscheidende Punkt. Überlegt euch, ob ihr mit dem Angebotenen wirklich zufrieden seid. Wenn ihr wisst, dass ihr gute Arbeit leistet, dann soll die auch entsprechend entlohnt werden.

Ist das nicht der Fall, wird dies schnell zu einem unüberwindbaren Hindernis.

Und das ist vielleicht auch ganz gut so. Ihr dürft euch nur nicht unter eurem Wert verkaufen. Es muss immer eine ausgeglichene Work-Life-Balance geben.

Wichtig ist doch im Endeffekt nur eines: dass ihr selbst glücklich seid.

Lasst euch nicht unterkriegen. Viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Mein erstes Jahr an der DHBW Mosbach

am 21 Sep 2017 in ON-Life von
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Die 1. Theoriephase:

Der erste Tag des Studiums war sehr aufregend. Bereits die Suche nach dem richtigen Kursgebäude war für manchen die erste Herausforderung, welche gemeistert werden musste. Die DHBW Gebäude sind über ganz Mosbach verteilt und wir, die Onlinemedien-Studenten, sind im Kursgebäude D im Oberen Mühlenweg 2 – 6.

Zum Glück hatte ich mich ein paar Tage vorher schon informiert und stattete dem Gebäude einen kleinen Besuch ab. So lernte ich auch schon vorab Herrn Mester und unseren Kursraum kennen, daher fing der erste Tag für mich relativ entspannt an. Natürlich ist man immer ein bisschen nervös, wenn man irgendwo komplett neu hinkommt, ohne Kenntnisse über die anderen Leute, mit denen man einen Großteil der nächsten drei Jahre verbringt.

Nachdem sich alle Erstsemester im Raum gesammelt hatten, lernten wir uns erst einmal kennen. Diverse Vorstellungsrunden über Hobbies und den bisherigen Lebensweg wurden durchgeführt und viele knüpften sofort Kontakt mit dem Sitznachbarn. Dies war auch bei mir der Fall. Ich verstand mich sofort mit meiner Sitznachbarin und wir sitzen immer noch nebeneinander.

Bei der Willkommens-Veranstaltung in der Alten Mälzerei in Mosbach wurden wir als Erstsemester begrüßt und erfuhren einiges über die DHBW Mosbach. Dies fand ich interessant, vor allem war es erstaunlich zu erfahren, wie viele Studenten jährlich in Mosbach ein Studium aufnehmen.

Am Ende des ersten Tages wurden wir außerdem von unserem Vorgängerkurs mit einem Streich willkommen geheißen, sodass wir sofort Kontakt und Ansprechpartner hatten, falls Fragen aufgekommen wären.

Nachdem der erste Tag geschafft war, verstand man sich im Laufe der Wochen immer besser im Kurs. Neue Freundschaften wurden geschlossen und wir hatten viele Vorlesungen zu neuen Themen. Wir lernten Aspekte von Usability und Webdesign kennen und hatten auch technische Lernveranstaltungen wie Java. Ich konnte mich damals mit Java nicht wirklich anfreunden, bemühte mich aber, wie viele andere aus meinem Kurs, das Thema zu verstehen und die Programmiersprache anwenden zu können.

Zum Ende der ersten Theoriephase näherten sich die Prüfungen. Die mündliche Java-Prüfung schreckte mich am meisten ab. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es völlig anders war, als ich erwartet hatte. Der Prüfer war sehr nett und es war ein entspanntes Gespräch über ein selbst programmiertes Spiel.

Die schriftlichen Klausuren erinnerten mich an meine Schulzeit und waren machbar, obwohl die Menge des Lernstoffes viel größer war. Sobald alle Prüfungen vorbei waren, hatte der Kurs noch einen schönen Abschiedsabend, da man sich die nächsten 3 Monate nicht mehr sehen würde.

 

Die 2. Theoriephase:

Beim Wiedersehen nach der Praxisphase haben sich alle gefreut. Es war für mich wieder ungewohnt wieder an DHBW zu sein, da man sich erst noch an den Wechsel von Theorie und Praxis anfreunden musste. Mittlerweile muss ich sagen, fällt es einem leichter und stellt nicht mehr so eine „große“ Veränderung dar.

Das Einleben in den Studentenalltag dauerte seine Zeit, doch diese wurde einem anfangs durch eine entspannte Strukturierung der Vorlesungen gegeben.

Es wurden Themen wie Onlinerecht und Statistik behandelt und obwohl es sich zuerst trocken anhörte, waren diese Vorlesungen spannend und interessant.

Natürlich kamen auch wieder technische Bereiche wie JavaScript und Linux hinzu. Diese waren aber im Vergleich zu Java viel einfacher zu verstehen und auch näher an der Anwendung in der Praxis.

Mein bisheriges Highlight war die Fotografie-Übung. Es war toll die Grundlagen der Benutzung einer Kamera zu lernen und auch Einblick in Fototechniken zu bekommen. Wir waren in Mosbach unterwegs, um Fotos zu schießen und durften diese anschließend vorstellen.

Schließlich musste jeder selbst noch bestimmte Motive fotografieren, was dann vom Dozenten bewertet wurde.

Ein weiterer wichtiger Themenbereich war Projektmanagement. Hier bekamen wir jeweils als Gruppen Themen zugewiesen, zu welchen Endergebnisse produziert werden mussten. So gestaltete eine Gruppe zum Beispiel eine Corporate Identity für ein Restaurant in Mosbach. Meine Gruppe hielt am Ende der Projektzeit ein Tutorium ab und wir erklärten unseren Kommilitonen unser Thema.

Gegen Ende der zweiten Theoriephase nahm der Stress zu. Es standen Klausuren für Statistik und Onlinerecht an sowie Testate wie zum Beispiel für Linux. Zudem hab es wieder eine mündliche Prüfung zu JavaScript, wo man dem Prüfer nochmal einen eigenen Code vorstellen musste.

Zudem mussten wir in Gruppen aufgeteilt, innerhalb von ein paar Tagen, einen Screencast erstellen. Dies beinhaltete eine Aufnahme der Benutzung eines Programms, die Bearbeitung der Aufnahme und auch die Erstellung einer dazu passenden Vertonung.

Glücklicherweise hat hier alles gut geklappt und ich war erleichtert als alle Prüfungsleistungen abgelegt waren.

 

Die 3. Theoriephase:

Mittlerweile sind wir in der dritten Theoriephase und es geht richtig rund. Wir haben wieder ein Projekt mit Projektmanagement und haben nebenbei die Aufgabe einen Dokumentarfilm für die Veranstaltung „StadtLandFluss“ zu drehen. Zudem beschäftigen wir uns nun mit PHP und Frameworks. Weitere spannende Themen stehen schon in den Startlöchern, doch das erste Jahr wäre hiermit geschafft.

 

Fazit:

Im Großen und Ganzen ging mein erstes Jahr an der DHBW Mosbach richtig schnell vorbei. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und habe einen Einblick in interessante Themen bekommen. Ich finde man wächst als Kurs zusammen und auch die Dozenten sind meistens locker drauf. Die Arbeitsmenge ist manchmal ein bisschen viel, doch bisher war alles machbar. Besonders in Teamarbeit ist vieles zu bewältigen. Außerdem habe ich gelernt, dass man sich von neuen Themen nicht abschrecken lassen soll und oft viel mehr meistern kann, als man denkt.

MOSBACH – Places to be.

am 09 Jun 2017 in Aktuelles, ON-Guide, ON-Life von
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Die perfekte Studentenstadt mit Party everyday und all night long, überall wird mit Studentenangeboten gelockt und alles ist perfekt für Studenten ausgelegt. So mögen sich vielleicht einige Neuankömmlinge das Studieren vorstellen, doch spätestens nach ein paar Tagen auf Jodel wird klar, Mosbach ist anders. Mosbach ist familiärer, ruhiger und bietet zwar nicht so viele Angebote speziell für Studenten, dennoch lässt es sich dort gut aushalten. Vor allem bei schönem Wetter gibt es einige ruhige Plätzchen, an denen sich die Freizeit außerhalb der WG-Wände verbringen lässt.

Nachmittags

Elzpark

Das Gelände des Elzparks, durch den – wie der Name schon sagt – die Elz fließt, ist ehemaliges Landesgartenschaugelände. Noch heute sind dort viele bunte Blumen und Bäume zu sehen. Neben zahlreichen Wegen, die sich für einen Spaziergang oder als Joggingstrecke eignen, bietet der Park weitere Möglichkeiten: Für die sportlich Aktiven gibt es ein Beachvolleyballfeld und einen Fitness-Parcours. Auf dem Beachvolleyballfeld finden sich häufig Studentengruppen zusammen, die bei schönem Wetter dort spielen. Finden sich nicht genügend volleyballfreudige Personen, lohnt es sich dennoch dort vorbeizuschauen, denn eventuell kann bei anderen Gruppen mitgespielt werden. Des Weiteren stehen in der Nähe des Beachvolleyballfeldes einige Geräte für einen Kraftzirkel bereit. Zu den Geräten sind Tafeln vorhanden, auf denen die Übungen erklärt werden. Hierbei werden verschiedene Körperteile trainiert, z.B. Beine und Arme. Nach dem Krafttraining können die Muskeln in dem vorhandenen Kneipbecken entspannt werden.

Elzpark

Holzbank Alte Mälzerei

Wer nach der Uni noch ein paar Minuten die Sonne genießen möchte, kann sich auf der großen Holzbank vor der Alten Mälzerei, die wie eine Liege ist, entspannen. Geboten wird ein schöner Blick über Mosbach. Wenn sich nichts geändert hat, funktioniert hier sogar das WLAN der DHBW und so ist es möglich weiter an Aufgaben für die Uni zu arbeiten und dennoch an der frischen Luft zu sein.

Altstadt

Die Mosbacher Altstadt besteht aus zahlreichen historischen Fachwerkhäusern, die Teil der Deutschen Fachwerkstraße sind. Ob gerade ein Eis gegessen wird, oder nur die Architektur betrachtet wird – die verwinkelten Gassen sind für jedes Auge ein schöner Anblick.

Altstadt von Mosbach

Abends

DHBW

Die StuV organisiert immer wieder Abendveranstaltungen, wie Karaokeabende, Open-Air-Kino oder Partys, zum Beispiel die Ersti-Partys zur Begrüßung der neuen DHBW-Studenten.

Abgesehen von diesen Abendveranstaltungen wird jeden Dienstag und Donnerstag kostenloser Hochschulsport angeboten, zu dem unter anderem Volleyball, Badminton, Zumba oder Zirkeltraining gehören. Der Sport findet um 20 Uhr in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule statt, dabei ist keine Anmeldung notwendig.

Bar, Restaurants & Co.

Neu: Jessie’s

An der Bachmühle 4 hat letztes Jahr das Jessie’s eröffnet. Es bietet die Möglichkeit gemütlich zusammenzusitzen und in schöner Atmosphäre Cocktails zu schlürfen. Schon der ein oder andere Stammtisch hat hier stattgefunden und auch ein Gewinnspiel wurde von ON’lern gewonnen. Auf der Facebook-Seite wird über Cocktail-Happy-Hours und andere Veranstaltungen informiert.

Jessie’s von Innen

Brauhaus

Das Mosbacher Brauhaus bietet neben Bier auch weitere Getränke und Speisen an. Wichtige Fußballspiele werden hier auf Leinwand übertragen. Der Gastronomie- bereich erstreckt sich über zwei Stockwerke und einen Wintergarten. Auf diese Weise ist es gut möglich, dass eine große Gruppe einen Bereich für sich alleine hat.

Ludwig

Schon seit vielen Jahren gibt es das Restaurant Ludwig, welches am Beginn der Mosbacher Fußgängerzone gelegen ist.  Auch hier gibt es Cocktails und weitere Getränke- und Speisenangebote. Neben dem Innenbereich ist ein kleiner Biergarten hinter dem Haus vorhanden.

Heidelberg, Heilbronn, Sinsheim….

Wem das eher ruhigere Nachtleben in Mosbach zu wenig ist, kann in die nicht weit entfernten Städte ausweichen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich zum Beispiel Heidelberg schnell erreichen, wo ausreichend Möglichkeiten zum Feiern bestehen.

Auch wenn Mosbach vielleicht nicht die typische Studentenstadt ist, besteht eine gute Gemeinschaft zwischen den Studenten, die unvergessliche Erlebnisse entstehen lässt. Denn neben den Angeboten, die eine Stadt bietet, tragen die Leute, die sich zusammenfinden einen großen Teil dazu bei, was aus dem Vorhandenen gemacht wird.

Quellen:

Elzpark (17.04.17)

Bildercollage Elzpark: Eigene.

Deutsche Fachwerkstraße Mosbach (17.04.17)

Bild Altstadt: Eigene.

Hochschulsport (17.04.17)

Bild Jessie’s (17.04.17)

Als ON Student in China

am 07 Nov 2016 in Exkursionen, ON-Life von
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In Shanghai wird es gerade Herbst, das Wetter schlägt um und ich befinde mich im Endspurt meines Abenteuers. Als ON-Student bin ich seit dem ersten Juli in China und wie es dazu kam, was ich hier eigentlich mache und warum ich euch China ans Herz legen kann, möchte ich in einer kleinen „Kolumne“ (ist das Wort schon zu hoch gegriffen?) berichten.

Warum ein ON-Student den Sommer in China verbringt

Mit China stand mein erstes Abenteuer solcher Art an. Nach meinem Abitur 2013 habe ich mich bewusst gegen ein „Work & Travel“ in der weiten Welt entschieden und im kleinen Mosbach diese Entscheidung von Zeit zu Zeit bereut. Der Drang, die Welt zu erkunden, setzte bei mir wohl erst später ein.
Mit meinem Ausbildungsunternehmen hatte ich jedoch die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu verbringen. Da mein Unternehmen auf allen Kontinenten präsent ist, haben wir DH-Studenten im vierten Semester die Chance, eine Tochtergesellschaft im Ausland zu besuchen und dort bei einem eigenen Projekt mitzuarbeiten. Wo es genau hingeht, hängt dann sehr oft von der Fachabteilung und den Kapazitäten in der jeweiligen Tochter ab.

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres bekam ich die Anfrage, ob ich Lust auf ein Projekt zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) habe und dieses in China durchführen möchte. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit China nicht gerechnet hatte! Je mehr Tage ins Land zogen, desto mehr freundete ich mich mit dem Gedanken an und ich hatte wirklich Spaß an der Idee, in eine komplett andere Kultur einzutauchen, in einer Megacity zu leben und nebenbei ein eigenständiges Projekt zu leiten. Das Abenteuer konnte also beginnen!

reisepass

Die Vorbereitung

Dadurch, dass China für mich eine Dienstreise ist, hatte ich mit der Visumbeantragung nicht viel zu tun. Ich kann aber sagen, dass der Prozess sehr viel weniger aufwendig ist, als für ein Arbeitsvisum in den USA. Da hatten meine Kollegen einen deutlich höheren Arbeitsaufwand zu betreiben.
Dennoch kann ich euch einen Tipp mitgeben. Als Berufsbezeichnung hatte ich anfangs „Onlinemedien“ angegeben. Naja, ich bin schließlich On-Student und habe darin kein Problem gesehen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter in meinem Unternehmen jedoch schon und dank ihm wurde mein Visumsantrag dann auch nicht abgelehnt, denn für die Einreise werden wohl jegliche Berufe, die die Bezeichnung „Medien“ oder ähnliches tragen, kategorisch abgelehnt. Mein Abenteuer hätte also bereits zu Ende sein können, bevor ich es überhaupt begonnen hatte.

Die ersten Eindrücke

Wenn ich an meine Gedanken vor der Reise zurückdenke, dann habe ich mich wohl am meisten um die Ankunft und die ersten Tage im fernen China gesorgt. Sind alle auf mich vorbereitet, ist soweit alles organisiert, wie heiß wird es in Shanghai sein…?
Mit den Kollegen aus der Marketingabteilung hatte ich bereits in Deutschland per Email Kontakt, um mein Projekt vorzubereiten. So wusste ich schon zuvor, mit wem ich es zu tun haben werde.

Das Wetter hier in Shanghai in den Sommermonaten vergleiche ich gerne mit einem Schmetterlingshaus. Es ist sehr heißt und schwül und ich habe einige Tage gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Metros, das Office und nahezu alle Geschäfte sind aber klimatisiert, da kann es schon mal frisch werden. Prinzipiell kann ich aber zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne Jäckchen aus dem Haus.

Rad mit Holz

Etwas außerhalb der Stadt, aber mit einer sehr guten Anbindung wohne ich hier mit einem anderen Studenten in einem Appartement, welches sich auf einem sehr großen Wohnkomplex befindet. Auf der anderen Straßenseite befindet sich auch direkt die nächste Metro-Station, sodass das Leben hier wahnsinnig flexibel ist. Mit den ganzen Menschenmassen fühlte ich mich anfangs lange Zeit wie auf dem Rummel. Zudem bin ich der Sprache nicht mächtig und ziehe als Ausländer überall die Aufmerksamkeit auf mich, was für mich anfangs ein Stressfaktor war. Mittlerweile komme ich dadurch aber auch in den Genuss davon, Ausländer zu sein und „Privilegien“ zu haben, da Chinesen in dieser Hinsicht sehr neugierig und auch immer sehr hilfsbereit sind.

Chinesisches Gebäude

SEO in China

Weil wir uns hier nicht auf meinem Reiseblog sondern auf dem Blog Onlinemedien befinden, möchte ich an dieser Stelle noch einige Worte über die Suchmaschinenoptimierung verlieren.

Mit SEO verfolgt man immer das Ziel, eine Webseite bestmöglich in den Suchergebnissen der Suchmaschine (wir nennen sie mal Google) zu platzieren. Das hat mehrere Gründe: Zum einen möchte ich als Unternehmen vielleicht viele Benutzer über die Suchmaschine auf meine Webseite locken, um dadurch den organischen Traffic meiner Seite zu erhöhen. Ich kann aber auch meine Markenbekanntheit stärken, wenn ich für meine Produkte oder Dienstleistungen bei Google oft unter den Top-Rankings bin.
Um das primäre Ziel – Top-Platzierungen einzunehmen – zu erreichen, gibt es zahlreiche Methoden. In einige davon wurde ich vor meiner Reise nach China von meiner Fachabteilung eingearbeitet. In anderen wiederum habe ich mich selbst eingefunden. Und hier wären wir auch schon am Knackpunkt meines Projekts. Ich habe es hier nicht mit einem bekannten Gegner namens Google zu tun, in China herrschen andere Regeln. Die bevorzugte Suchmaschine ist hier nämlich Baidu mit einem Marktanteil von 72 Prozent. Google nimmt hier gerade mal noch 2 Prozent ein. Somit ist auch der Algorithmus der Suchmaschine, der die Ergebnisse bewertet und listet ein anderer. Zu diesem Thema habe ich mich lange Zeit befasst und verschiedene Trainings erarbeitet, die ich während meinem Aufenthalt den chinesischen Kollegen näher bringe und sie so zum Thema SEO schule.

Team

Was ich hier neben der Arbeit alles unternehme, möchte ich euch gerne in einem zweiten Artikel beschreiben. Wer bis dahin nicht warten kann, darf sich auch gerne auf meinem privaten Reiseblog über Shanghai umsehen.

Unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet

am 21 Okt 2016 in ON-Life von
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Anfang des Jahres hatte ich eine Erleuchtung. Ich lauschte gerade den finalen Worten meines Professors in der letzten Vorlesung meines Studiums mit der schnittigen Bezeichnung „Online Medien“. Dabei hatte ich mich nicht ganz in die romantische Abschiedsstimmung meiner Kommilitonen einfinden können, sondern habe mich stattdessen gefragt, was ich denn da eigentlich studiert habe. Eine Frage, die ich mir nur deshalb gestellt habe, weil ich sie während der vergangenen drei Jahre unzählige Male skeptischen Freunden, Familienmitgliedern und Barbekanntschaften beantworten musste, ohne diese im Nachhinein genauso für das Thema begeistert zu haben, wie ich es bin. „Achso, also irgendwas mit Medien“, war die typische Reaktion nach meines zumeist 10-minütigen und mit brennendem Eifer abgehaltenen Pitchs und der dazu gehörigen wissenschaftlichen Einordnung des Begriffs „Online Medien“. Zumindest im Hinblick auf zukünftige Gehaltsverhandlungen sollte ich wohl noch etwas eingehender über das Thema reflektieren. Ich ging die Frage anders an: WAS bin ich denn nun? Was ist man, wenn man „Online-Medien“ studiert und als Bachelor of Arts abgeschlossen hat? Webdesigner? Softwareentwickler? Projektmanager? Online Marketer? Oder doch Statistiker? In der Tat zeigten sich mir derart viele verschiedene Möglichkeiten auf, so breit gefächert und interdisziplinär aufgebaut war mein Studium: Nahezu alle Aspekte, von der Planung, Entwicklung und Steuerung, bis zur Vermarktung digitaler Produkte und Dienstleistungen sind im Laufe der drei Jahre, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis behandelt worden. Ein sicherlich wohl durchdachter und gut gemeinter Aufbau eines Studiums, der mich in diesem Moment allerdings an den Rand einer mittelschweren Identitätskrise brachte. Zumindest, bis ich mich an meine Reise in das Silicon Valley erinnerte; an meinen Ausflug in das Zentrum des US-amerikanischen, voll-digitalen Ökosystems aus Venture-Capital Gesellschaften und Hochtechnologie- Startups, in dem ein Begriff im Mittelpunkt jeder angehenden Diskussionsrunde stand: Growth Hacking: Ein Prozess, um Unternehmen respektive einem Produkt, strukturiert zu messbaren und skalierbaren Wachstumshebeln entlang der dazugehörigen Customer-Journey zu verhelfen. Anders gesagt: Der neuste, Buzzword-lastige Hype im Online-Marketing, der in erster Linie jungen Unternehmen zu Milliarden-Bewertungen verhelfen soll, wie es Facebook, Twitter, Airbnb oder Paypal vorgemacht haben. Zum Erreichen solcher ambitionierten Ziele, die in der Regel nur mit sehr begrenzten Budgets umgesetzt werden können, ist nicht nur ein ganz eigener Methodenkatalog erforderlich, der mit Techniken aus der Old-Economy und dem klassischen Marketing nicht mehr abgedeckt werden kann – es bringt auch eine ganz neue Berufsbezeichnung mit sich: Den Growth Hacker: Ein breit aufgestellter Kreativer, der mit Fähigkeiten und Kenntnissen aus Online-Marketing, Software-Entwicklung und Datenanalyse ausgestattet sein muss, um im Idealfall wöchentlich neue Wachstumsmöglichkeiten für sein Unternehmen zu identifizieren und mit geeigneten Strategien und Maßnahmen anzugehen.

Dazu entwickelt der Growth Hacker eigens auf ein spezifisches Produkt zugeschnittene Growth Hacks, innerhalb der Growth Hacking Customer Journey. Diese folgt dem Schema AARRR: Acquisition, also die Generierung von Aufmerksamkeit auf das Produkt, Activation, also das strukturierte Herbeiführen einer ersten, positiven Erfahrung mit dem Produkt, Retention, also Durchführen von Maßnahmen zur Kundenbindung, Refferal, das Schaffen von Anreizen zur Weiterempfehlung des Produktes und Revenue, also Maßnahmen zur Monetisierung.  Die Ergebnisse seines Handelns versorgen den Growth Hacker mit Daten, die von ihm auszuwerten sind, um wiederum neue Wachstums-Potenziale auszumachen. Er unterscheidet sich dabei grundlegend von einem klassischen Marketer, der heutzutage in erster Linie nur innerhalb der Marketing- respektive Werbeabteilung eines Unternehmens agiert und dementsprechend für das Absetzten von vorgegebenen Produkten zuständig ist. Der Growth Hacker besinnt sich stattdessen auf die eigentlichen Grundsätze des Marketings, wonach der Kundenwunsch im Mittelpunkt steht und Produkte dahingehend entwickelt werden, dass ein Product/Market Fit nachweisbar vorhanden ist, was durch den Growth Hacker und sein Team abteilungsübergreifend und in interdisziplinärer Arbeit geschieht. Andererseits ist die Arbeit des Marketers in der Regel auf das Maximieren des Absatzes ausgelegt, während der Growth Hacker seinen Fokus auf Wachstum, als das Maximieren des Kundenstammen legt.   Das Mindset des Growth Hackers ist es dabei, durch kreativen Einsatz begrenzter Ressourcen maximales Wachstum zum erzeugen. Ein Credo, dass mir, als gebürtigen Schwaben, sofort einleuchtete und mir half die ganze Materie sofort zu verinnerlichen.  Und mit diesen Erinnerungen kam die Erleuchtung: Das Online Medien Studium hat mich mit den vielen Fachbereichen und Schwerpunkten rund um die digitale Wirtschaft unbewusst zum Growth Hacker ausgebildet. Mit dem frisch errungenen Geistesblitz wand ich mich an unseren Studiengangsleiter Herrn Prof. Dr. Mester, der mir zu dieser nicht ganz so offensichtlichen Einsicht nur gratulieren konnte. Denn der Begriff „Growth Hacking“ kommt mit Bedacht nicht in der Bezeichnung oder Beschreibung unseres Studiengangs vor: Im angelsächsischen Sprachraum hat sich der Begriff respektive die Berufsbezeichnung zwar bereits durchgesetzt, aber gerade im akademischen Umfeld der deutschsprachigen Länder, findet sich noch keinerlei eindeutige Definition, geschweige denn eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Growth Hacking ist somit hierzulande noch nicht ganz gesellschaftsfähig. Gerade der Begriff „Hacker“ respektive „Hacks“ ist hier mit starken negativen, zumeist sogar kriminellen Assoziationen verbunden, während diese beispielsweise in den USA eher für kluge, kreative und innovative Lösungsansätze von Problemstellungen mit begrenzten Ressourcen verwendet werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich Konzepte wie „Growth Hacking“ hierzulande aber erst etablieren und durchsetzen können, wenn nicht nur Erfolgsgeschichten aus den USA in der Fachpresse zu finden sind, sondern auch europäische respektive deutsche Unternehmen erfolgreich Growth Hacking umgesetzt haben. Nichtsdestotrotz hat sich für mich persönlich die Frage nach meinem Studiums- und Berufsbild geklärt – wenn auch der Begriff des „Growth Hackings“ in meinem näheren Umfeld nicht weniger erklärungsbedürftiger sein dürfte, als „Online Medien“.