Was ist Künstliche Intelligenz? – KI Teil 1

am 15. Oktober 2017 in Aktuelles, Tech von
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Auch in der heutigen Zeit ruft der Begriff „Künstliche Intelligenz“ immer noch ein ganz bestimmtes Bild in den Köpfen vieler Menschen hervor. Szenen wie zum Beispiel aus dem Film „I, Robot“ spiegeln dieses Bild recht gut wieder. Sie zeigen Roboter mit menschlichen Eigenschaften und Charakteristiken, die den Menschen in seiner Intelligenz übertreffen und letztendlich den gesamten Planeten für sich einnehmen wollen. Doch künstliche Intelligenz ist mehr als diese beängstigend intelligenten und machthungrigen Kampfmaschinen, wie sie die Science-Fiction Branche gerne darstellt. Die Realität sieht tatsächlich ganz anders aus. Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns häufiger im ganz alltäglichen Leben, als den meisten bewusst ist.

Künstliche Intelligenz ganz allgemein ist ein bestimmter Bereich der Informatik, der sich mit der Implementierung von menschenähnlicher Intelligenz in Computern beschäftigt. Das Ziel ist hierbei ein System zu erschaffen, welches wie der Mensch verstehen, denken und lernen kann und sich dann auch dementsprechend verhält.

Programmieren mit KI unterscheidet sich ganz wesentlich von normalem Programmieren. Ein normales Programm, wie z.B. ein Taschenrechner, kann nur bestimmte Fragen beantworten. Dazu werden die Informationen aufgerufen, welche im Quellcode abgelegt sind. Das Programm ist so geschrieben, dass es die Antwort „2“ liefert, wenn die Werte „1“, „+“ und „1“ gefolgt von einem „=“ eingeben werden. Mehr als dies ist in einem solchen Programm oft nicht möglich. Es kann nicht auf Fragen reagieren. Wenn man nun möchte, dass ein Programm mehr als solche Standardantworten liefert, muss die ganze Struktur des Programmes geändert werden.

Ein Beispiel für ein Programm, welches hingegen künstliche Intelligenz verwendet, ist jede Suchmaschine, wie z.B. Google. Diese intelligenten Maschinen können Fragen beantworten, bevor diese überhaupt komplett gestellt wurden. Die Eingabe nur weniger Buchstaben reicht aus, um automatisch Vorschläge zu generieren, die dem Nutzer dabei helfen sollen, passende Ergebnisse für ihn zu finden. Dies funktioniert, indem die Maschine verschiedene Muster von Anfragen ausließt, die andere Nutzer bei der Suche nach denselben Inhalten eingegeben haben. Die Suchmaschine lernt somit mit der Zeit was Nutzer sehen möchten, wenn sie bestimmte Begriffe in die Suchleiste eingeben. KI lernt neue Informationen dazu, ohne die grundlegende Struktur zu ändern. So kann sie sehr schnell auf sich verändernde Situationen reagieren und sich dementsprechend anpassen.

Starke und schwache KI

Diese Art von künstlicher Intelligenz fällt unter die sog. „schwache KI“ (engl.: weak AI oder narrow AI). Schwache KI fokussiert sich auf das Lösen konkreter Anwendungsprobleme. Schwache künstliche Intelligenz ist vor allem auf die Erfüllung klar definierter Aufgaben ausgerichtet und variiert die Herangehensweise an Probleme nicht. Dennoch beherrschen schwache KI-Programme ihre speziellen Aufgaben in Perfektion. Ein Schachcomputer beispielsweise schlägt selbst den weltbesten Schachspieler durch absolut perfekte Strategie. Alle heute existierenden Systeme fallen unter die Kategorie der schwachen KI.

Das große Ziel ist es jedoch eine starke künstliche Intelligenz (auch Superintelligenz, oder engl.: strong AI oder general AI) zu schaffen. Eine solche starke KI besitzt die gleichen intellektuellen Fertigkeiten wie Menschen und kann diese sogar noch übertreffen. Sie handelt nicht mehr nur reaktiv, sondern auch aus eigenem Antrieb, intelligent und flexibel.

Schwache KI begegnet uns jeden Tag, auch wenn es oft nicht offensichtlich ist. Der Park Assistent in modernen Autos ist nur ein Beispiel hierfür. Diese Technologie versteht welche Größe für einen Parkplatz benötigt wird und lenkt das Auto selbstständig in die Parkposition. Schwache KI findet man außerdem in:

  • Zeichen- bzw. Texterkennung
  • Bilderkennung
  • Spracherkennung
  • Individuelle Aussteuerung von Werbung
  • Automatisierte Übersetzung

Eine starke KI hingegen müsste folgende Eigenschaften aufweisen, um als solche zu gelten:

  • Logisches Denkvermögen
  • Entscheidungsfähigkeit auch bei Unsicherheit
  • Planungs- und Lernfähigkeit
  • Fähigkeit zur Kommunikation in natürlicher Sprache
  • Kombinieren aller Fähigkeiten zur Erreichung eines übergeordneten Ziels

Die Frage, ob eine starke KI ein eigenes Bewusstsein erlangen kann und welche Rolle Empathie, Selbsterkenntnis, Gedächtnis und Weisheit spielen, bleibt jedoch offen.

 

Quellen:

https://www.techopedia.com/definition/190/artificial-intelligence-ai

https://jaai.de/starke-ki-schwache-ki-was-kann-kuenstliche-intelligenz-261/

 

Influencer Marketing

am 15. Oktober 2017 in Aktuelles von
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Influencer Marketing. Ein Begriff, der aktuell in aller Munde ist. Neben etlichen Lobpreisungen stößt diese Bezeichnung aber auch oft auf Kritik. Doch warum investieren immer mehr Unternehmen in dieses Phänomen? Und was genau sind die Schattenseiten dieses neuen Marketingtrends?

Was sind Influencer?

Beim Influencer (engl. to influence: beeinflussen) Marketing werden gezielt Meinungsmacher mit einer reichweitenstarken Community für Marketing- und Kommunikationszwecke eingesetzt. Ziel ist es, durch das Vertrauen der Zielgruppe zum jeweiligen Influencer, eine hohe Glaubwürdigkeit zu erreichen.

Influencer könnte man daher als die neuen Testimonials bezeichnen. Früher waren es die Gesichter berühmter Personen und Prominenter, die in TV-Spots die Aufmerksamkeit der Zuschauer und potentieller Kunden auf eine bestimmte Marke oder ein Unternehmen lenken sollten. Das Problem an dieser Werbeform: Die Kampagne erreicht zwar viele Menschen, aber nicht jeder Zuschauer zählt auch tatsächlich zu einem Fan des Werbegesichts, nicht jeder verbindet das Beworbene also automatisch mit den gleichen positiven Gefühlen, die Fans für Promis hegen.

Influencer sind nicht unbedingt große Stars, bieten aber eine sehr spitze Zielgruppe. Ihre Follower sind Menschen, die sich mit ihnen identifizieren und ihnen ganz gezielt folgen. Das macht sie besonders interessant für die Marketingabteilungen großer Unternehmen. Doch nicht jeder Influencer eignet sich dazu, für eine bestimmte Marke zu werben. Für Unternehmen ist es deshalb wichtig, nicht einfach irgendeinen Influencer auszuwählen, sondern den Richtigen zu finden, durch den eben auch die richtige Zielgruppe erreicht werden kann.

Influencer können, neben Social Media Nutzern mit einer hohen Anzahl an Followern, auch Journalisten, Blogger, YouTuber, Prominente oder Politiker sein.

Diese Personengruppen können mit ihren Meinungen Einfluss auf die Bewertung und Beurteilung von Produkten, Dienstleistungen, Marken, Unternehmen oder Arbeitgebern ausüben. Aufgrund dieses Einflusses auf die Entscheidungen der Konsumenten, nutzt schon der Großteil der deutschen Unternehmen Influencer. Neben dem Einfluss zählt aber auch die Reichweite als weiterer Grund für das Interesse der Firmen. Manche YouTuber besitzen Abonnenten im mehrstelligen Millionenbereich. Doch auch sog. Micro Influencer mit bis zu 30.000 Followern sind für Unternehmen interessant. Micro Influencer weisen oft trotz weniger Follower eine hohe Engagement Rate auf und sind für Unternehmen deutlich kosteneffektiver.

Influencer identifizieren

Um den richtigen Werbepartner zu identifizieren, müssen sich Unternehmen mit dessen Inhalten beschäftigen. Der Influencer soll sich mit dem gewünschten Produkt auseinandersetzen, also muss auch er selbst einen Bezug zu dem Thema haben.

Fragen, die man sich bei der Suche nach dem passenden Influencer stellen sollte, sind deshalb zum Beispiel: Für was steht der Wunsch-Werbepartner? Wie oft ist er aktiv? An welchen Tagen teilt er seine Inhalte und wann?

Grundsätzlich kann man Influencer-Typen in drei Kategorien einteilen. Die Markenliebhaber kennen die Marke bereits und haben positive Erfahrungen und eine starke Bindung zur Marke. Markenkritiker stehen der Marke und dem Unternehmen kritisch gegenüber und haben eventuell bereits negative Erfahrungen mit der Marke gemacht. Sie üben einen negativen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Follower aus. Markenexperten sind Fach-Experten und haben grundsätzlich eine neutrale Einstellung zur Marke oder zum Produkt.

Fake oder echt?

Um ein Social Media Profil mit 100.000 Followern und 10.000 Likes auszustatten, braucht es gerade einmal 1.000 Euro und schon kann der Anschein erweckt werden, ein Influencer zu sein. Accounts, die durch solche Fake-Follower aufgebessert wurden, sind ein Problem für die Branche. Werbungtreibende wollen eine bestimmte Zielgruppe erreichen, die bei solchen Accounts nicht gegeben ist, auch wenn die Zahlen diesen Anschein erwecken.

Fazit

Vor allem mit „kleineren“ Influencern können Unternehmen für wenig Geld eine reichweitenstarke Kampagne entwickeln. „Große“ Influencer haben hingegen den Vorteil, dass sie schon sehr routiniert und professionell im Umgang mit Unternehmen sind. Es empfiehlt sich, die ersten Schritte im Influencer-Marketing mit niedrigen Budgets auf kleineren Kanälen zu machen. So können Arbeitsabläufe erstellt und mögliche Fehlerquellen identifizieren werden. Das optimiert bei weiterführenden Aktivitäten die Ergebnisse.

 

Quellen:

http://t3n.de/magazin/web-tools-influencer-marketing-242776/

https://allfacebook.de/gastbeitrag/fake-oder-echt-finfluencer

https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-influencer-marketing

http://www.more-marketing.de/blog/5-gruende-fuer-influencer-marketing-fuer-unternehmen/

http://t3n.de/magazin/influencer-marketing-meinungsmacher-241601/3/

 

Erklären mit der Simple Show

am 15. Oktober 2017 in Projektarbeiten & Studien, Tools & Bücher von
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Menschen fangen schon als Kind an, Bilder zu malen um Sachverhalte besser zu erklären. Auch nach dem Kindesalter benutzen viele Menschen zum Erklären Bilder oder visuelle Darstellungen. Nach diesem Prinzip arbeitet die 2008 gegründete Firma Simple Show. Mit Standorten in Amerika, Europa und Asien produzieren sie heute bis zu 200 Clips im Monat.

Viele von euch kennen sie bestimmt und haben sie vielleicht auch schon zum Lernen und Verstehen genutzt. Vor allem auf YouTube sind die sogenannten Simple Shows weit verbreitet. Dabei werden Sachverhalte anhand von Illustrationen und einer Story innerhalb von circa drei Minuten verständlich erklärt. Bekannt dafür sind die Handwischtechniken, mit denen die Illustrationen begleitet von Soundeffekten in oder aus dem Bild geschoben werden. Wer noch keine Simple Show gesehen hat, kann im folgenden Video einen Einblick erhalten.

Wie wird eine Simple Show erstellt?

Vor allem Unternehmen nutzen diese Clips für die Marketingkommunikation, interne Kommunikation oder das eLearning. Aber auch einzelne Personen können Clips in Auftrag geben.

Doch man kann eine Simple Show auch einfach selbst erstellen. Dabei kann man die Plattform mysimpleshow nutzen (https://www.mysimpleshow.com/de/). Das Konzept verspricht ein Erklärvideo in vier einfachen Schritten. Man sucht sich eine der Storyline-Vorlagen aus oder lädt eine eigene PowerPoint-Datei hoch. Dann geht es ans Schreiben des Drehbuches. Dabei unterstützt die Plattform mit praktischen Tipps und Beispielformulierungen, damit das perfekte Skript erstellt werden kann. Mit dem Skript erstellt die sogenannte „Erklärmaschine“ dann automatisch ein Storyboard, das dann durch den Nutzer angepasst und erweitert werden kann. Zum Schluss wählt man noch die Abspielgeschwindigkeit und die passende Voice-over-Stimme aus und schon kann man den Clip herunterladen.

Im Zuge des Projektmanagements im zweiten Semester habe ich mit meiner Gruppe eine eigene SimpleShow erstellt. Wie auch auf der Plattform mysimpleshow begann unser Projekt mit dem Schreiben des Drehbuches und der Erstellung eines Storyboards. Gleichzeitig wurden die Illustrationen gezeichnet und dann passend zugeschnitten. Das Video nahmen wir selbst mit einer Kamera auf und schoben dabei die Illustrationen auf einem weißen Hintergrund in und aus dem Bild. Der Ton wurde separat aufgenommen und später mit dem bearbeiteten Video zusammengesetzt. Man kann eine SimpleShow also auch mit etwas Aufwand selbst erstellen.

Was macht eine Erklärung zu einer guten Erklärung?

Bei der Erstellung ihrer Clips geht die Firma Simple Show nach folgender Methodik vor, um ein gutes Erklärvideo zu generieren:

  1. Kontext: Eine Erklärung steht nie für sich allein. Das Team analysiert die Themen direkt aus der Perspektive der Zielgruppe. Dabei stellen sie von Anfang an ein einfaches Verständnis der Themen voran.
  2. Vereinfachung: Das Team konzentriert sich bei der Erstellung eines Clips nur auf das Wesentliche und den Kern des Themas. Dabei verwenden sie eine einfache Sprache.
  3. Storytelling: Jede Erklärung hat ihre Botschaft. In ihren Clips erzählt das Simple Show Team den Sachverhalt aus der Sicht der Zielgruppe.
  4. Visualisierung: In den Clips wird viel Wert auf die Veranschaulichung der Erklärungen gelegt. Durch Bilder und Zeichnungen bleiben die Sachverhalte länger im Kopf und sind verständlicher für die Zielgruppe.
  5. Multisensorik: Durch die Ansprache mehrerer Sinne in ihren Clips sollen die Erklärungen länger im Kopf bleiben.

Wenn man diese Punkte in der eigenen Simple Show berücksichtigt, kann man ein Erklärvideo erstellen, dass für jeden verständlich und an die jeweilige Zielgruppe angepasst ist.

Fazit

Mit einer SimpleShow werden Sachverhalte einfach und für die Zielgruppe verständlich und visuell erklärt. Dies eignet sich vor allem für Unternehmen, die ihre Leistungen und Produkte schnell und einfach erklären wollen. Durch die Visualisierungen und die Kürze der Videos bleiben die Erklärungen lange im Kopf. Wer also ein Erklärvideo erstellen möchte, kann das fertige Tool mysimpleshow nutzen, eine Simple Show bei der Firma in Auftrag geben oder dem Ganzen einen persönlichen Touch verpassen und die Produktion selbst in die Hand nehmen.

Quellen:

http://simpleshow.com/de-de/

https://www.mysimpleshow.com/de/

Projektmanagement mit Stackfield

am 15. Oktober 2017 in Tools & Bücher von
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Das Arbeitsleben und die Arbeit in Projekten haben sich in den letzten Jahren durch die Digitalisierung immer mehr verändert. Daten werden immer mehr digitalisiert, über Online-Projektmanagementtools und Clouds festgehalten oder mit anderen geteilt. 2013 kamen die Nachrichten über das Überwachungsprogramm PRISM und die Veröffentlichungen Snowdens zu den weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von US-Diensten ans Licht. Dadurch entstand bei den Menschen immer mehr das Bewusstsein für die Sicherheit von sensiblen Daten in der Cloud. Vor allem beim Austausch von Daten und Geheimnissen kam immer mehr die Angst auf, dass diese in die falschen Hände geraten könnten.

Dadurch entstand auch der Wunsch nach einer Plattform zur sicheren Zusammenarbeit und Kommunikation in der Cloud. Dies war die Zeit, als Stackfield aus der geschlossenen in die offene Beta ging. Die Gründer vermissten eine Lösung, die alle wesentlichen Bestandteile des Projektmanagements auf einer Plattform vereint. Sie fanden jedoch nur einzelne Lösungen für jedes Problem. Deshalb entschieden sie sich dazu, eine eigene Plattform zu erstellen um ihre eigene Projektarbeit und die der anderen zu verbessern und zu erleichtern.

Bis heute hat sich Stackfield in eine abgeschlossene Arbeitsumgebung und Organisation entwickelt, in der ein Team durch die Nutzung von Datenräumen kommunizieren und arbeiten kann. Die Zielgruppe dabei sind alle kleinen und mittleren Unternehmen, die einen unkomplizierten Weg zur Kommunikation und Kollaboration suchen. Aber auch Studenten, Projektteams und Organisationen können von dieser Plattform ihren Nutzen ziehen.

Wie funktioniert Stackfield?

Der Einstieg in Stackfield ist sehr einfach. Man muss sich nur registrieren, ein eigenes Master-Passwort definieren und schon stehen einem alle Dienste zur Verfügung. Wer gemeinsam ein Projekt oder eine Aufgabe erledigen will oder einen sicheren Ort für seine eigenen Daten und ToDos sucht, kann hier eine Organisation anlegen und dann alle Teammitglieder hinzufügen. Im nächsten Schritt werden diverse Datenräume, sogenannte „Stacks“, für jeden Zweck erstellt und für die beteiligten Personen freigeschalten. Schon kann mit der Arbeit begonnen werden. Dabei stehen dem Team direkt alle Module bereit, ohne das Browser-Plugins installiert oder etwas konfiguriert werden muss.

Während bei anderen Tools meist nur einzelne Module zur Verfügung stehen, vereint Stackfield Instant Messaging, Projektmanagement, Listen, Aufgabenverwaltung, Notizen und Dateien in einem. So kann ein Team Dateien und Notizen austauschen, Termine und Aufgaben miteinander koordinieren und auch live miteinander kommunizieren. Gleichzeitig lässt sich auf Stackfield auf einem Blick bestimmen, wer an welcher Aufgabe arbeitet und wie weit ein Prozess ausgeführt wurde.

Zusammenfassend sind die Funktionen von Stackfield:

  • Projekterstellung
  • Kollaboration
  • Dateimanagement
  • Aufgabenverteilung und Tracking
  • Terminverwaltung

Sind die Daten auf Stackfield wirklich sicher?

Bei Stackfield werden alle Daten aus verschlüsselten Räumen direkt im Browser des Users durch eine Kombination aus symmetrischen (AES) und asymmetrischen (RSA) Verschlüsselungsverfahren geschützt. Jeder Stack wird mit einem eigenen, automatisch generierten Schlüssel geschützt. Ohne diesen bekommen potenzielle Mitleser nur kryptische Zeichen zu sehen. Dies erfolgt in Echtzeit ohne Verzögerungen. Durch diese End-to-End-Verschlüsselung hat nicht einmal Stackfield selbst Zugriff auf die Daten und Inhalte der Nutzer. Zusätzlich werden die Daten auf Servern in Deutschland gespeichert.

Was kostet Stackfield?

Einzelne Nutzer zahlen bei Stackfield für eine Lizenz 8 Euro im Monat. Je mehr Lizenzen ein Unternehmen kauft, desto günstiger werden sie. Staffelweise sinkt der Preis auf bis zu drei Euro bei  250 erworbenen Lizenzen. Zum Test bietet Stackfield aber auch eine kostenlose Version an, die aber deutlich weniger Funktionen aufweist als die Pro-Version.

Fazit

Stackfield vereint alles, was man für das Projektmanagement benötigt, in einer Plattform. Dadurch benötigt man nicht verschiedene Zugänge bei mehreren Tools. Gleichzeitig sichert Stackfield die erstellten Daten und Konversationen vor Unbefugten. In meinem Projektmanagement-Team nutzen wir für unseren Pitch Stackfield und sind sehr zufrieden. Aufgaben lassen sich leicht erstellen und mit Terminen versehen, an die Stackfield einen früh erinnert. Durch den Chat und das Diskussionstool konnte schon das ein oder andere Problem schnell gelöst und ausdiskutiert werden. Dateien sind einfach aus Google Drive, OneDrive oder Dropbox importierbar und erstellbar. Ich kann das Tool für die Arbeit in Projekten nur empfehlen.

Quellen

https://www.startupvalley.news/de/stackfield-verschluesselte-cloud-plattform/

http://www.toolsmag.de/stackfield-156

https://www.deutsche-startups.de/2014/01/27/mit-stackfield-teams-zusammenarbeiten-aber-sicher/

https://www.marktding.de/innovation/stackfield-online-projektmanagement-tool-mit-verschluesselung/

 

Leitfaden zum Erstellen einer guten Umfrage

am 12. Oktober 2017 in Aktuelles, ON-Guide von
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Im Laufe des Onlinemedien-Studiums ist es sehr wahrscheinlich, dass das Erstellen von Umfragen ab einem gewissen Zeitpunkt erforderlich wird. Dies hört sich zunächst einfach an und viele glauben, dass Umfragen auch schnell zu erstellen sind. Doch nicht alle Umfragen sind dann gut oder wirklich aussagekräftig. Da ich mich nun selbst gerade im Prozess der Umfrageerstellung befinde, dachte ich, dass es doch ganz hilfreich wäre, einen Leitfaden herauszuarbeiten.

Hier also ein kleiner Leitfaden zum Erstellen von einer guten Umfrage:

  1. Der erste Schritt bevor die Umfrage erstellt wird, ist sich darüber Gedanken zu machen, was man denn eigentlich mit der Umfrage erreichen will. Daher müssen die Ziele genau definiert werden und am besten schriftlich festgehalten werden. Es empfiehlt sich, eine Excel-Datei anzulegen, in welcher dann auch der Entwurf der Umfrage erstellt und bearbeitet werden kann. Nach den definierten Zielen richtet sich der Umfang der Umfrage. Es ist vielleicht gut zu erwähnen, dass Umfragen nicht allzu lang sein sollten, um den Aufwand für die Teilnehmer möglichst gering zu halten.

 

  1. Nachdem die Ziele definiert wurden, müssen auch die Daten bestimmt werden, welche bei Entscheidungen helfen sollen. Für eine Studenten-App sollen zum Beispiel Daten ermittelt werden, die wiedergeben, wann gewisse Apps von Studenten in bestimmten Situationen genutzt werden. Dies kann bei der Entscheidung helfen, ob die eigene Idee einer App sinnvoll für eine definierte Situation ist.

 

  1. Als nächstes müssen zu den zu ermittelnden Daten Fragetypen definiert werden. So muss also festgestellt werden, wann Ja-/Nein-Fragen, Multiple-Choice oder geschlossene Fragen zum Einsatz kommen. Suggestivfragen sollten auf jeden Fall nicht verwendet werden, da Voreingenommenheit die Ergebnisse der Umfrage beeinflusst, wodurch sie nicht mehr objektiv ist.

 

  1. Das Ausformulieren von Fragen muss ebenfalls gut durchdacht sein. Es sollten klare, einfache Sätze und eine verständliche Sprache gewählt werden, sodass die Ergebnisse aussagekräftig und passend zu den Zielen der Umfrage sind. Die Sprache sollte also auch zu der Sprache der Zielgruppe passen. Genauso sollte eine Frage auch immer nur nach einem Sachverhalt fragen und nicht mehrere Themen beinhalten. Abwechslung beim Formulieren von Fragen ist ebenfalls von Bedeutung sowie ein unparteiischer Gesprächston.

 

  1. Nachdem nun die Fragen ausformuliert sind müssen passende Antwortmöglichkeiten und deren Darstellung gewählt werden. Die Darstellung ergibt sich meistens schon aus dem Fragetyp heraus. Doch die Antworten sollten klar und verständlich sein, sodass Teilnehmer die Fragen mit ihrem Wissen beantworten können anstatt Raten zu müssen. Genauso empfiehlt es sich, größere Themengebiete aufzugliedern, sodass mehrere Antwortmöglichkeiten gegeben sind. Beim Auswerten können diese dann wieder unter einem Oberbegriff zusammengefasst („geclustert“) werden. Skalen sind oft ein gutes Mittel um Sachverhalte bewerten zu lassen. Ein verschiebbarer Regler wird oft auch positiv von den Teilnehmern einer Umfrage aufgenommen sowie auch Freitextantworten.

 

  1. Nachdem die Umfrage erstellt ist, sollte ein Testdurchlauf durchgeführt werden, um Verbesserungen zu bestimmen. Die Umfrage kann hierfür an Kollegen oder Freunde gesendet werden. Näherliegend ist allerdings ein Gespräch mit dem zuständigen Dozenten oder Betreuer. Hier erhält man wichtige Tipps, damit die Umfrage auch wirklich die Daten liefert, welche benötigt werden. Oft muss ein Entwurf mehrmals überarbeitet werden, damit die Endumfrage passend ist.

 

  1. Nun kann die Umfrage auf die Zielgruppe losgelassen werden. Sobald ausreichend Daten gesammelt wurden, können diese ausgewertet werden. So kann auch die Rücklaufquote ermittelt werden, also wie viele der gesendeten Umfragen bearbeitet zurückkommen. Zunächst sollte dann ein Überblick der Daten verschafft werden. Danach ist das Filtern der Ergebnisse möglich. Freitextantworten sind ein bisschen kompliziert in ihrer Auswertung, allerdings können dadurch neue Ideen gesammelt werden und man erhält genauere Einblicke, warum Antworten entsprechend beantwortet wurden.

 

  1. Als Abschluss sollten die Ergebnisse dargestellt werden. Hierzu eignen sich Infografiken, um auch komplexere Sachverhalte verständlich darzustellen. Zudem ermöglicht die Verwendung von Grafiken eine ansprechende Visualisierung. Außerdem ergänzen sich oft Text und Infografiken, da der Text eine beschreibende Funktion hat, während die Grafik die Informationen darstellt. Wichtig ist bei der Präsentation der Daten, dass die Abbildung nicht überfüllt ist und passende Farben zum Thema enthält. Betrachter sollten nicht überfordert werden und sich schnell zurechtfinden. Mit visuellen Hierarchien lassen sich Grafiken zudem gut strukturieren.

Mit diesem Leitfaden fällt das Erstellen einer Umfrage hoffentlich ein wenig leichter. Man sollte sich auf jeden Fall nicht entmutigen lassen, wenn die Umfrage nicht auf Anhieb perfekt ist. Schließlich erfordert die Erstellung Übung und Geduld.

 

Quellen:

https://help.surveymonkey.com/articles/de/kb/Available-question-types-and-formatting-options

https://help.surveymonkey.com/articles/de/kb/5-Tips-for-Writing-a-Great-Survey

https://www.surveymonkey.de/mp/writing-survey-questions/

http://easy-feedback.de/funktionen/fragetypen

Umfrageergebnisse mit Infografiken visualisieren und verbreiten

Wie arbeitet man im Team am besten zusammen

am 11. Oktober 2017 in ON-Guide von
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Als Onlinemedien-Studenten arbeiten wir oft im Team zusammen. Wir haben viele Projekte, die wir in der Gruppe managen müssen, oder haben als Aufgabe die Erstellung eines Dokumentarfilms oder eines Screencasts.

Jeder von uns weiß, wie schwer die Arbeit im Team sein kann. Es können Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten auftreten, dabei möchte eigentlich jeder nur eine gute Note oder ein gutes Ergebnis abliefern.

Wann ist die Arbeit im Team also erfolgreich?

Google hat dies mehr als zwei Jahre lang durch Befragungen seiner Mitarbeiter in dem Projekt „Aristotle“ erforscht. Die Haupterkenntnis ist nüchtern und logisch. Wir denken, dass es von Wichtigkeit ist mit welchen Personen wir ein Team bilden, damit wir Erfolg haben. Doch das Ergebnis von „Aristotle“ zeigt, dass alleine der Umgang unter den Teammitgliedern ausschlaggebend ist.

Das Wohlfühlen im Team ermöglicht einen regen Ideenfluss, da Vorschläge eher auf Akzeptanz stoßen, anstatt direkt abgeschmettert zu werden. Durch Respekt untereinander steigt erst die Bereitschaft Ideen zu teilen oder eigene Erfahrungen einzubringen. Dadurch steigt wiederum die Produktivität und Innovation, wenn Kritik produktiv und nicht etwa abweisend ausgeübt wird.

Ein weiterer positiver Effekt ist die Zunahme von der Zufriedenheit der Teammitglieder, dadurch entwickelt sich ein Teamgeist mit Zusammenhalt.

Was für Rahmenbedingungen müssen nun also gegeben sein, damit der Umgang untereinander zu einer positiven Teamarbeit führt?

Hierbei können die folgenden 10 Aspekte hilfreich sein:

1. Ein gemeinsames Ziel:

Zum einen sollte das Team ein gemeinsames Ziel verfolgen, welches nicht abstrakt oder zu hochgesteckt ist. Je realitätsnaher es ist, desto höher ist die Identifikation der Teammitglieder damit. Das Ziel sollte also „machbar“ und identisch sein. Dadurch erfährt das Team eine Zugehörigkeit untereinander. Es wird deutlich, dass die Zielerreichung möglich ist, was zur Folge hat, dass die Arbeitsmotivation steigt.

2. Gerechte Rollenverteilung:

Andererseits ist eine gute Projektplanung sehr wichtig. Aufgaben sollten fair und transparent verteilt werden, sodass jedes Teammitglied nachvollziehen kann, was man selbst gerade machen muss oder noch zu erledigen hat. Zudem erlangt jeder eine Einsicht, was die anderen Mitglieder bearbeiten oder erledigen müssen. Das Team sollte eine koordinierte Vorgehensweise aufweisen, damit die Handlungen aller Mitglieder ineinandergreifen. Pünktlichkeit und Einhaltung von Regeln sollten daher auch selbstverständlich sein.

3. Lückenlose Kommunikation:

Ebenso ist die Kommunikation ausschlaggebend. Das Abhalten von Meetings ist ein wichtiger Bestandteil vom Arbeiten im Team. Dies sollte regelmäßig vorgenommen werden. Die Kommunikation im Team sollte lückenlos sein, damit jeder über genügend Informationen für die Bearbeitung seiner Aufgaben verfügt. Der Austausch sollte oft geschehen und auch das Festhalten vom derzeitigen Stand ist für den Erfolg von Bedeutung. Entscheidungen werden gemeinsam im Team getroffen und nur unter Absprache abgeändert. Alleingänge und „Eigenbrötler“ haben in einem Team nichts zu suchen.

4. Arbeitsmoral im Team:

Ein weiterer Aspekt ist die Arbeitsmoral im Team. Jedes Mitglied sollte sich für den Gesamterfolg verantwortlich fühlen und nicht die Verantwortung von sich schieben. Ein typischer Satz wie „Das ist nicht mein Verantwortungsbereich.“ ist hier fehl am Platz. Bei einem Meeting sollten sich Teammitglieder aufmerksam beteiligen und jeder jeden unterstützen, falls Probleme auftreten sollten. Die Grenzen von den Individuen verwischen in einem guten Team und die Loyalität im Team steigt.

5. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre:

Wie schon anfangs erwähnt, ist das Wohlfühlen im Team sehr wichtig. Der Umgang untereinander sollte also respektvoll sein und in einer relaxten Arbeitsatmosphäre stattfinden. Jedes Teammitglied sollte sich geschätzt und akzeptiert fühlen. Hier ist es besonders hilfreich, wenn kein Druck ausgeübt wird und sich der Wettbewerbssinn in Grenzen hält. Dennoch sollte mit voller Kraft am gemeinsamen Projekt gearbeitet werden.

6. Hierarchie rotieren lassen:

In jeder Gruppenarbeit entsteht eine Hierarchie. Dies kann bewusst oder unbewusst geschehen. So gibt es Teammitglieder, die das sogenannte Ruder an sich reißen und eine Führungsposition einnehmen. Dies muss nicht unbedingt schlecht sein, da eine Person dafür zuständig sein muss, den Überblick zu behalten. Dennoch empfiehlt es sich diese Zuständigkeit im Team rotieren zu lassen. So wird vermieden, dass nur eine Person über Entscheidungen bestimmt und sich Teammitglieder ausklinken, da sie das Gefühl haben keinen Einfluss auf das Projekt nehmen zu können. Durch das Rotieren werden aus Teammitgliedern keine „Eigenbrötler“ und das gemeinsame Ziel gerät nicht in den Hintergrund.

7. Konstruktive Kritik:

Dies wurde ebenfalls ganz am Anfang erwähnt. Unstimmigkeiten im Team sind keine Seltenheit und müssen geklärt werden. Das Übersehen oder Ignorieren kann schnell für ein betroffenes Teammitglied im gedanklichen Ausstieg enden. Die Identifizierung mit dem Team nimmt ab und es kommt zu einer Abspaltung.

Daher ist es empfehlenswert Unstimmigkeiten im Team zu besprechen, damit diese schneller analysiert und behoben werden können. Doch anfallende Kritik kann schnell verletzend sein. Daher sollte diese sachlich und gerecht ausgeübt werden. Schließlich müssen Unstimmigkeiten im besten Sinne des Teams gelöst werden.

8. Über den Tellerrand blicken:

Diesen Aspekt habe ich ebenfalls bereits kurz genannt. Unterschiedliche Meinungen, Ideen und Vorschläge machen die Arbeit im Team erst interessant. Deswegen sind Offenheit, Bereitschaft und Akzeptanz gefragt, damit unterschiedliche Perspektiven zugelassen werden. Der „Blick über den Tellerrand“ stärkt das Team und neue kreative Wege können eingeschlagen werden.

9. Feedback geben:

Feedback ist ein wichtiger Bestandteil von guter Zusammenarbeit im Team. Konstruktive Rückmeldungen in regelmäßigen Abständen helfen dabei auf dem richtigen Weg zu bleiben. Probleme können zudem vermieden werden und Teammitglieder verbessern sich. Feedbacks können negativ oder positiv ausfallen, aber auf jeden Fall sollten sie immer konstruktiv sein.

10. Über Erfolge freuen:

Wenn Ziele oder Meilensteine erreicht sind, darf auch einmal gefeiert werden. Dies fördert die Motivation und Zufriedenheit im Team. Außerdem steigert dies das Teamgefühl und die Loyalität untereinander. Durch das Anerkennen von Erfolgen hat das Team auch für die weiteren Phasen einen Ansporn das Beste zu geben.

Diese Aspekte können bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team behilflich sein und bieten einen kleinen Überblick, wie Gruppenarbeit Spaß machen kann ohne stressig zu sein.