ONBei Problemen, die einfach nicht gelöst werden wollen, sollten Werkzeuge wie Vorschlaghammer, Äxte und Bohrer von Softwareentwicklern ferngehalten werden. Oder umgekehrt.
Andere Werkzeuge können jedoch im Alltag Probleme vermeiden und die Arbeit vereinfachen. In dieser Reihe werden solche Werkzeuge, die von Autoren regelmäßig in Studium und Arbeit genutzt werden, vorgestellt.

Im Laufe des Studiums darf man verschiedene Entwürfe/Arbeiten beispielsweise für Mediengestaltung oder Informationsarchitektur und -design anfertigen. Hier ist es natürlich immer schön, wenn man (positiv) auffällt. Heute stelle ich mit myscriptfont.com ein Werkzeug vor, das genau dies ermöglicht.

myscriptfont.com sieht auf den ersten Blick unspektakulär aus, bietet aber eine sehr nette Möglichkeit um grafischen Arbeiten eine spezielle und einzigartige Note in Form einer „unikaten“ Typografie zu verleihen. Das Projekt ermöglicht es aus der eigenen Handschrift eine Schriftart generieren zu lassen. Das passiert in 3 Schritten:

  1. Man lädt sich ein PDF-Template runter und füllt dieses aus.
  2. Dieses PDF lädt man hoch und danach …
  3. wählt man einen Namen und ein Format (TTF, OTF oder SVG) aus und lässt sich die Schriftart erstellen.

Das meine Handschrift nicht die hübscheste ist und manchmal auch zur Gattung Sauklaue gezählt wird, wusste ich vor dem Experiment (siehe Bild oben rechts).
Ich habe auch beim Ausfüllen des Templates etwas geschummelt und einen blauen Kulli genommen. Einen schwarzen Stift oder eine verbesserte Vorlage, führt auch zu einem nutzbaren Ergebnis. Nicht so wie bei mir 🙂
Aus meiner Vorlage…ausgefülltes Schriftartentemplate
…wurde dann dieses merkwürdiges Gekritzel: ONFB

Die Moral von der Geschicht: Ohne Mühe wirds halt nicht.

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