labyrinth-wo-soll-es-hingehenWas soll ich machen?“ war meine Frage, als sich das Studium dem Ende näherte. Im Gegensatz zu manchen „Arbeitssuchenden“ habe ich mich nicht gefragt, was ich machen kann, sondern was ich machen soll/will.

Das Onlinemedien-Studium in Mosbach ist sehr vielseitig und man hat viele Möglichkeiten danach sein Steckenpferd zu finden oder das gefundene zu füttern. Man kann, wie Karo, im Bereich Projektmanagement / Softwareentwicklung, oder wie Sonja ganz im Projektmanagement arbeiten. Man kann aber auch, wie Bastian, als SEO sein Wissen einsetzen.

Nachdem mir klar war, dass ich mich in Richtung Projektmanagement/Usability weiterentwickeln möchte, dabei aber auch interdisziplinäre Bezüge (Technik, Design) nicht verlieren wollte, stellt sich die Frage: Wie finde ich meinen Job?

Ich habe es mit vier Methoden versucht, die ich kurz vorstellen möchte:

  1. Jobsuchmaschinen
    Von der Agentur für Arbeit mag man halten, was man will. Die Suchmaschine ist aber eine der besten, die es so gibt. Aber aufgepasst: Eine Job-Suchmaschine alleine hilft nichts. Mich haben generell alle Suchmaschinen stark enttäuscht. Ich habe genau einen potentiellen Job über sie gefunden, was aber auch an der Wahl meiner Richtung gelegen haben könnte. 🙂
    Nicht vernachlässigen sollte man die firmeninternen Suchmaschinen von Großkonzernen wie bspw. SAP.
  2. Google dich blöd!
    Es war anfangs mehr ein Akt der „Verzweiflung“, weil es wirklich schwer ist, gute und passende Jobs zu finden. Also habe ich in Google Maps meinen Wohnort gesucht und dann nach „Internet“ gesucht. Ich wusste, mein Job hat irgendwas mit dem Internet zu tun, und wie erwartet tauchten viele Agenturen auf. Danach bin ich die Liste durchgegangen, habe schlechte Seiten geschlossen und bei den guten nach Jobs gesucht. Erstaunlicherweise habe ich dadurch etwa sechs potentielle Arbeitgeber und etwa vier potentielle Stellen gefunden.
  3. XING-Stalking
    In Zeiten von sozialen Netzwerken kann man diese ebenfalls sinnvoll nutzen. Ich bin seit einigen Jahren auf XING angemeldet, war bisher aber eher wenig aktiv. Allerdings habe ich viele (geschäftliche) Kontakte dort hinzugefügt. Bei jedem Praktika schließt man ja Bekanntschaften. Wieso diese nicht nutzen?
    Also kann man in XING alle Kontakte durchgehen und deren aktuelle und ehemalige Firmen anschauen. Bei interessanten Firmen habe ich dann auf der Homepage nachgeschaut, ob diese passende Jobs anbietet. Mühsam, aber Vitamin B ist ein extrem starkes Mittel bei der Jobsuche.
  4. Vitamin B
    Es steckt leider in keiner Orange, aber Vitamin B kann bei der Berufswahl enorm helfen. Nichts geht über gute Kontakte. Durch sie erfährt man von offenen Stellen und man erfährt auch, wie es innerhalb einer Firma aussieht. Beispielsweise ist eine hohe Fluktuation für mich ein Grund, skeptisch zu sein. Im Rahmen des Studiums war ich Teil des Filmteam zu OFFLINE – ein Selbstversuch. Als Projektleiter hatte ich dort auch viel mit (potentiellen) Interviewpartnern zu tun und war auch als Tonangler bei den eigentlichen Terminen dabei. Bei einem Interviewtermin ermutigte man uns, sich nach dem Studium einfach mal zu bewerben, auch wenn keine Stellen ausgeschrieben sind.

So bin ich durch meinen Kontakt beim Interview mit meiner Initiativbewerbung bei der Agentur i42 in Mannheim gelandet. Die Vielseitigkeit des Studiums setzt sich dort fort, angestellt bin ich aber als Projektmanager/Key-Account-Manager.

Ich wurde sofort integriert, die Atmosphäre ist toll und es ist, als würde ich schon Monate hier arbeiten. Auch für mich daher ein Glücksgriff! 🙂

Frederik, ON08

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