Die 1. Theoriephase:

Der erste Tag des Studiums war sehr aufregend. Bereits die Suche nach dem richtigen Kursgebäude war für manchen die erste Herausforderung, welche gemeistert werden musste. Die DHBW Gebäude sind über ganz Mosbach verteilt und wir, die Onlinemedien-Studenten, sind im Kursgebäude D im Oberen Mühlenweg 2 – 6.

Zum Glück hatte ich mich ein paar Tage vorher schon informiert und stattete dem Gebäude einen kleinen Besuch ab. So lernte ich auch schon vorab Herrn Mester und unseren Kursraum kennen, daher fing der erste Tag für mich relativ entspannt an. Natürlich ist man immer ein bisschen nervös, wenn man irgendwo komplett neu hinkommt, ohne Kenntnisse über die anderen Leute, mit denen man einen Großteil der nächsten drei Jahre verbringt.

Nachdem sich alle Erstsemester im Raum gesammelt hatten, lernten wir uns erst einmal kennen. Diverse Vorstellungsrunden über Hobbies und den bisherigen Lebensweg wurden durchgeführt und viele knüpften sofort Kontakt mit dem Sitznachbarn. Dies war auch bei mir der Fall. Ich verstand mich sofort mit meiner Sitznachbarin und wir sitzen immer noch nebeneinander.

Bei der Willkommens-Veranstaltung in der Alten Mälzerei in Mosbach wurden wir als Erstsemester begrüßt und erfuhren einiges über die DHBW Mosbach. Dies fand ich interessant, vor allem war es erstaunlich zu erfahren, wie viele Studenten jährlich in Mosbach ein Studium aufnehmen.

Am Ende des ersten Tages wurden wir außerdem von unserem Vorgängerkurs mit einem Streich willkommen geheißen, sodass wir sofort Kontakt und Ansprechpartner hatten, falls Fragen aufgekommen wären.

Nachdem der erste Tag geschafft war, verstand man sich im Laufe der Wochen immer besser im Kurs. Neue Freundschaften wurden geschlossen und wir hatten viele Vorlesungen zu neuen Themen. Wir lernten Aspekte von Usability und Webdesign kennen und hatten auch technische Lernveranstaltungen wie Java. Ich konnte mich damals mit Java nicht wirklich anfreunden, bemühte mich aber, wie viele andere aus meinem Kurs, das Thema zu verstehen und die Programmiersprache anwenden zu können.

Zum Ende der ersten Theoriephase näherten sich die Prüfungen. Die mündliche Java-Prüfung schreckte mich am meisten ab. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es völlig anders war, als ich erwartet hatte. Der Prüfer war sehr nett und es war ein entspanntes Gespräch über ein selbst programmiertes Spiel.

Die schriftlichen Klausuren erinnerten mich an meine Schulzeit und waren machbar, obwohl die Menge des Lernstoffes viel größer war. Sobald alle Prüfungen vorbei waren, hatte der Kurs noch einen schönen Abschiedsabend, da man sich die nächsten 3 Monate nicht mehr sehen würde.

 

Die 2. Theoriephase:

Beim Wiedersehen nach der Praxisphase haben sich alle gefreut. Es war für mich wieder ungewohnt wieder an DHBW zu sein, da man sich erst noch an den Wechsel von Theorie und Praxis anfreunden musste. Mittlerweile muss ich sagen, fällt es einem leichter und stellt nicht mehr so eine „große“ Veränderung dar.

Das Einleben in den Studentenalltag dauerte seine Zeit, doch diese wurde einem anfangs durch eine entspannte Strukturierung der Vorlesungen gegeben.

Es wurden Themen wie Onlinerecht und Statistik behandelt und obwohl es sich zuerst trocken anhörte, waren diese Vorlesungen spannend und interessant.

Natürlich kamen auch wieder technische Bereiche wie JavaScript und Linux hinzu. Diese waren aber im Vergleich zu Java viel einfacher zu verstehen und auch näher an der Anwendung in der Praxis.

Mein bisheriges Highlight war die Fotografie-Übung. Es war toll die Grundlagen der Benutzung einer Kamera zu lernen und auch Einblick in Fototechniken zu bekommen. Wir waren in Mosbach unterwegs, um Fotos zu schießen und durften diese anschließend vorstellen.

Schließlich musste jeder selbst noch bestimmte Motive fotografieren, was dann vom Dozenten bewertet wurde.

Ein weiterer wichtiger Themenbereich war Projektmanagement. Hier bekamen wir jeweils als Gruppen Themen zugewiesen, zu welchen Endergebnisse produziert werden mussten. So gestaltete eine Gruppe zum Beispiel eine Corporate Identity für ein Restaurant in Mosbach. Meine Gruppe hielt am Ende der Projektzeit ein Tutorium ab und wir erklärten unseren Kommilitonen unser Thema.

Gegen Ende der zweiten Theoriephase nahm der Stress zu. Es standen Klausuren für Statistik und Onlinerecht an sowie Testate wie zum Beispiel für Linux. Zudem hab es wieder eine mündliche Prüfung zu JavaScript, wo man dem Prüfer nochmal einen eigenen Code vorstellen musste.

Zudem mussten wir in Gruppen aufgeteilt, innerhalb von ein paar Tagen, einen Screencast erstellen. Dies beinhaltete eine Aufnahme der Benutzung eines Programms, die Bearbeitung der Aufnahme und auch die Erstellung einer dazu passenden Vertonung.

Glücklicherweise hat hier alles gut geklappt und ich war erleichtert als alle Prüfungsleistungen abgelegt waren.

 

Die 3. Theoriephase:

Mittlerweile sind wir in der dritten Theoriephase und es geht richtig rund. Wir haben wieder ein Projekt mit Projektmanagement und haben nebenbei die Aufgabe einen Dokumentarfilm für die Veranstaltung „StadtLandFluss“ zu drehen. Zudem beschäftigen wir uns nun mit PHP und Frameworks. Weitere spannende Themen stehen schon in den Startlöchern, doch das erste Jahr wäre hiermit geschafft.

 

Fazit:

Im Großen und Ganzen ging mein erstes Jahr an der DHBW Mosbach richtig schnell vorbei. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und habe einen Einblick in interessante Themen bekommen. Ich finde man wächst als Kurs zusammen und auch die Dozenten sind meistens locker drauf. Die Arbeitsmenge ist manchmal ein bisschen viel, doch bisher war alles machbar. Besonders in Teamarbeit ist vieles zu bewältigen. Außerdem habe ich gelernt, dass man sich von neuen Themen nicht abschrecken lassen soll und oft viel mehr meistern kann, als man denkt.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.